Rieder angeln nach Star-Trainer

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Rieder angeln nach Star-Trainer

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Gludovatz, Polster oder gar Klaus Augenthaler? Weltmeister von 1990 bot sich an!

Bayern-Urgestein Augenthaler (holte als Abwehrchef sieben Titel mit dem deutschen Rekordmeister) war bereits in unserer Liga als Coach tätig – von 1997 bis 2000 beim GAK. Danach trainierte „Auge“ Topvereine wie den 1. FC Nürnberg, Bayer Leverkusen und den VfL Wolfsburg. Zuletzt saß er bei Unterhaching (3. Liga) auf der Bank.

Ried-Manager Reiter: „Unsere Liste ist lang“
Kehrt Augenthaler nun nach Österreich zurück? Ried -Manager Stefan Reiter sagt nur: „Die Liste mit den Kandidaten ist sehr, sehr lang. Und es befindet sich auch ein deutscher Weltmeister darunter …“ Und: „Bisher habe ich noch mit keinem Kontakt aufgenommen. Wir müssen erst genau überlegen, wer in dieser Situation am besten zu uns passt.“

Augenthaler (stammt aus Vilshofen, 55,8 Kilometer von Ried entfernt) würde es machen.

Genauso wie Ex-Trainer Paul Gludovatz (derzeit bei Hartberg unter Vertrag) und Toni Polster (coacht den Stadtligisten Wiener Viktoria). Polster im Interview mit ÖSTERREICH zu den Spekulationen: „Ried ist für jeden Trainer reizvoll. Ich habe auch Riesenrespekt vor der Arbeit von Reiter. Sensationell, was dort entstanden ist.“ Toni weiß allerdings auch: „Die Ansprüche sind ebenfalls gestiegen. Das hat Heinz Fuchsbichler den Job gekostet. Ungewöhnlich, dass du gehen musst, wenn deine Elf in der Bundesliga auf Platz fünf steht und im Cup-Viertelfinale ist.“

Wurde Fuchsbichler vom Kotrainer abgeschossen?
Fuchsbichlers Abschuss nach dem 1:6 gegen die Austria wirbelt Staub auf. Er fühlt sich verraten und als Opfer einer Intrige. Fuchsbichler sprach das beim Rieder Krisengipfel offen an. Kotrainer Gerhard Schweitzer war kein Freund von Fuchsbichler. Er soll gezündelt haben... Manager Reiter: „Blödsinn. Das ist nicht unser Stil. Entscheidend ist die sportliche Entwicklung gewesen. Die Formkurve hat deutlich nach unten gezeigt, deshalb haben wir auch die Reißleine gezogen.“

Polster traut sich den Job in Ried auf jeden Fall zu. Toni: „Ich fühle mich bereit für höhere Aufgaben – wo auch immer.“

Mit der Wiener Viktoria gibt’s eine Handschlag-Vereinbarung. Polster: „In der Stadtliga sind noch drei Runden zu spielen. Ich will Winterkönig werden. Darauf konzentriere ich mich. Und dann schauen wir, was kommt.“ Reiter möchte sich auch Zeit lassen.

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