Die EURO ist das Ziel. Das U21 Nationalteam Österreicheis kämpft um die Qualifikation für die UEFA U21 EURO 2025.
Das U21-Nationalteam (JG 2002) steht in der Qualifikation zur UEFA U21 EURO 2025 unter Druck. Beim Gastspiel in Bosnien-Herzegowina (6. September, 18:00 Uhr) darf sich die Auswahl von Teamchef Werner Gregoritsch keinen Ausrutscher erlauben. "Wir wissen, dass unsere Ausgangslage kompliziert ist. Es bringt uns nichts, irgendwelche Parolen auszugeben. Bosnien ist der Gegner, den es jetzt zu schlagen gilt. Alles andere ist nebensächlich", sagt der Teamchef.
An das Hinspiel im vergangenen September hat das U21-Team gute Erinnerungen. In Ried gelang durch Tore von Leo Querfeld und Noah Bischof ein 2:0-Heimsieg. Spaziergang war es aber keiner, wie sich Gregoritsch erinnert: "Es war ein sehr enges Spiel, absolut auf Augenhöhe. Wir haben uns zwar am Ende verdientermaßen durchgesetzt, haben uns aber schon schwergetan. Mit dieser Mentalität, der Bereitschaft den Fight anzunehmen, müssen wir auch in Bosnien antreten. Sonst werden wir dort nicht bestehen."
Nächster Stopp: Luton
Nach dem Quali-Spiel im Stadion Grbavica von Sarajevo geht es für die ÖFB-Talente nach Luton. Im Stadion "Kenilworth Road" von Premier-League-Absteiger Luton Town FC wartet am 9. September (20:45 Uhr) der Test-Hit gegen den amtierenden U21-Europameister England.
"Für die Spieler, vor allem die Neuen und jüngeren, wird die Partie in England natürlich etwas Besonders. Sie werden sehen, wo sie im internationalen Vergleich stehen. Wir haben gegen Frankreich bewiesen, dass wir mit Top-Teams mithalten können, wenn alles passt. Aber es ist ganz klar, dass unser Hauptfokus auf dem Spiel in Bosnien liegt. Dort müssen wir abliefern, um die Chance auf die EURO am Leben zu halten", so Gregoritsch.
Zwangs-Veränderungen im Kader
Der Teamchef hat nun sein Aufgebot für die beiden anstehenden Spiele bekanntgegeben. Erstmals im Kader stehen Oluwaseun Adewumi (FAC), Leon Grgic (SK Puntigamer Sturm Graz), Florian Micheler (TSG 1899 Hoffenheim/GER) und Aristot Tambwe-Kasengele (SK Rapid).
Besonders in der Defensive muss Gregoritsch improvisieren. Mit David Riegler (Kreuzbandriss), Leo Querfeld und Samson Baidoo (beide Nationalteam) stehen drei Innenverteidiger nicht zur Verfügung. Zudem ist Paul Koller im Quali-Match in Bosnien gelb-gesperrt. "Mit Querfeld und Baidoo fehlen zwei absolute Leistungsträger. Durch die Verletzung von Riegler und der Sperre von Koller fehlen uns zwei weitere wichtige Verteidiger. Der Sieg im Juni gegen Schottland hat gezeigt, dass wir einen starken, breiten Kader haben und Ausfälle kompensieren können. Ich bin überzeugt, dass wir gut aufgestellt sind“, sagt der Teamchef.