Die Ära Lewis Hamilton bei Ferrari war in der ersten Saison nicht von Erfolg gekrönt. Nun bestätigt der italienische Traditions-Rennstall eine überraschende Trennung.
Vor gut einem Jahr war die Aufregung groß, als Lewis Hamilton erstmals vor seinem Ferrari in Maranello stand. Mit großer Erwartungshaltung und dem Traum, den achten Weltmeistertitel in der Formel 1 zu holen, wechselte der mittlerweile 41-jährige Brite zum italienischen Rennstall.
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Doch anstatt einer erfolgreichen neuen Ära der "roten Göttin" entwickelte sich ein Horrorjahr, es war die schlechteste Saison, die Hamilton in seiner ganzen Laufbahn in der Motorsport-Königsklasse absolviert hatte. Kein einziger Podestplatz in einem Grand Prix und nur ein Sieg im Sprint von China war die ernüchternde Ausbeute.
Viele Insider sprachen schon davon, dass Hamilton mittlerweile zu alt sei und den alleinigen Rekordtitel nie einfahren wird können. Sogar von einem vorzeitigen Karriereende wurde immer wieder berichtet.
Große Änderung steht bevor
In der kommenden Saison steht die größte Regeländerung in der Formel 1 seit langem an. Experten sind sich nicht einig, ob es nun noch größere Abstände geben wird oder das Feld dichter zusammenrückt. Während Ferrari selten zu den Mitfavoriten gezählt wird, geht man davon aus, dass vor allem Mercedes einen Vorteil haben wird.
Doch auch Red Bull mit dem entthronten Max Verstappen rechnet sich durch den Motorwechsel zu Ford gute Chancen im Kampf um den Titel aus. Hamiltons Vertrag bei der Scuderia läuft noch mindestens ein Jahr, er soll sogar die Option auf eine Verlängerung haben. Doch nach dem Horrorjahr 2025 stehen die Zeichen eher früher als später auf Abschied. Dennoch hat Ferrari nun mit einem Schritt alle F1-Fans überrascht.
Ferrari gibt Trennung bekannt
Wie das Team bekannt gab, wird Riccardo Adami, der bisherige Renningenieur von Hamilton, nächstes Jahr nicht mehr an der Seite des Briten sein. Adami wird einen Posten in der Ferrari Akademie erhalten.
Wer dem Italiener folgt, ist hingegen noch nicht bekannt. Allerdings kommt der Schritt überraschend, weil Adami bereits als Renningenieur für Sebastian Vettel und Carlos Sainz tätig war. Nun muss er weichen, weil die Zusammenarbeit mit Hamilton scheinbar nicht funktioniert hat.