Während die Formel 1 in der Winterpause ist, sorgt vor allem Lewis Hamilton weiterhin für jede Menge Diskussionsstoff.
Das erste Jahr bei Ferrari war mit Abstand die schlechteste Saison von Lewis Hamilton in seiner 18-jährigen Karriere als einer der erfolgreichsten Piloten, die die Motorsport-Königsklasse je gesehen hat. In 380 Rennen hat der Brite, der am Mittwoch seinen 41. Geburtstag feiert, 105 Siege, 104 Pole-Positions, 68 schnellste Runden und 202 Podestplätze eingefahren.
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Im Vorjahr konnte er seine Erfolgsstatistik allerdings nur bei der Anzahl der Grand-Prix-Starts aufwerten. Neben dem Sieg im Sprint von China gab es für den siebenfachen Weltmeister keinen einzigen Podestplatz. Zu wenig für seine Ansprüche und zu wenig für die Vorstellungen von Ferrari, die mit dem Briten wieder zurück an die Spitze des Fahrerfeldes wollten.
Stattdessen ging die Talfahrt weiter und man ist hinter McLaren, Mercedes und Red Bull nur noch die vierte Macht im Fahrerfeld und spürt sogar schon den Druck von kleineren Teams wie Aston Martin. Vor allem vor der kommenden Saison mit den großen Reglementänderungen liegen die Nerven blank.
Gerüchte um Karriere-Ende
Immer wieder wurde spekuliert, dass Hamilton seine Karriere vorzeitig beenden könnte. Andere Experten meinten, dass er die Flucht aus Italien ergreifen und sich einem anderen Team anschließen könnte, um seinem großen Traum vom achten WM-Titel nachzueifern.
Damit würde er nämlich auch alleiniger Rekordhalter sein und Michael Schumacher auf Platz 2 verdrängen. Dessen Bruder Ralf hat nun allerdings brisante Hintergründe aufgedeckt, woran die Ferrari-Krise von Hamilton stecken könnte.
Laut dem Sky-Experten sei das große Problem von Hamilton gar nicht das hohe Alter, sondern vielmehr ein "mentales Problem". Er sieht auch keine Besserung für das Jahr 2026, wie RacingNews365 berichtet. "Es gibt keine weiteren Tests. Die Wintertestfahrten hätten in der Vergangenheit geholfen. Aber hinter den Kulissen hört man, dass er die Tests am Simulator nicht mag. Er sucht weiter nach seinem alten Renngefühl", so Schumacher.
Alter nicht das Problem
Einmal in Fahrt legt der Schumi-Bruder direkt nach: "Das sagt mir, dass es nicht das Alter ist, sondern ein mentales Thema. Er ist nicht mehr bereit, sich zu öffnen. Ich kenne dieses Gefühl selbst - nur in einer anderen Dimension."
Für Schumacher wird Hamilton auch nächste Saison hinterherfahren. Das Auto wird noch schwieriger im Umgang sein und Hamilton "braucht Stabilität am Heck". Die Fans des Briten müssen nun schon auf ein kleines Wunder hoffen, ehe das erste Rennen überhaupt gestartet wurde.
Von 26. bis 30. Jänner steigen die ersten Testfahrten des Jahres in Barcelona. Auch wenn dort unter Ausschluss der Öffentlichkeit gefahren wird, werden die Teams und Piloten dann erahnen können, in welche Richtung es für sie gehen wird.