Das sagen Türken zu Demirs ÖFB-Debüt

Rapid-Juwel

Das sagen Türken zu Demirs ÖFB-Debüt

Rapid-Jungstar Yusuf Demir gab bei der Partie gegen die Färöer sein Debüt für das ÖFB-Team.

Das Tauziehen um Rapids Yusuf Demir scheint zu Ende zu sein. Beim 3:1-Erfolg über Färöer feierte das Super-Talent Juwel sein Debüt im ÖFB-Dress. Die Zeichen für einen Verbleib im Nationalteam stehen gut, aber ein Nationenwechsel ist weiter möglich.

ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel klärt auf: "Er ist für die nächsten drei Jahre nur für Österreich spielberechtigt. Wenn er innerhalb dieser drei Jahre keinen weiteren Einsatz haben würde, könnte er die Nation noch einmal wechseln. Bei U21-Spielern brauchst du grundsätzlich drei Länderspiele, damit sie ausschließlich für eine Nation spielen können."

Die Türkei darf damit weiter hoffen, doch der ÖFB steht nun klar in der Poleposition. Der türkische U21-Teamchef Tolunay Kafkas jedenfalls bedauert das ÖFB-Debüt von Demir gegenüber "gazetefutbol.de": "Wir haben mit seinem Vater und ihm gesprochen. Doch sie haben sich anders entschieden. Es kann sein, dass wir zu wenig Zeit in ihn investiert haben. Das müssen wir akzeptieren. Doch wir haben mit ihm gesprochen. Er hat noch die Möglichkeit für die A-Nationalmannschaft aufzulaufen. Das liegt dann in der Hand von Teamchef Senol Günes."