Koller ist nur noch 19 Tage Team-Chef

Heißer Poker

Koller ist nur noch 19 Tage Team-Chef

Sein Vertrag endet am 31. Oktober: Schweizer ist Kandidat beim 
1. FC Nürnberg.

ÖFB-Boss Leo Windtner wollte den Kontrakt des Teamchefs schon zweimal bis 2015 verlängern – im Juni nach dem 2:1 im Happel-Stadion gegen die Schweden und jetzt vor dem Showdown in Stockholm. Und immer funkte Kollers Berater Dino Lamberti dazwischen. Der versucht, die Gage seines Klienten in die Höhe zu treiben.

Wunschkandidat Gross sagte Nürnberg ab
Koller ist eine ganz heiße Aktie für den Trainerjob beim deutschen Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Seit gestern noch mehr. Grund: Wunschkandidat Christian Gross hat abgesagt. „Wir sind nicht zusammengekommen“, erklärte Nürnberg-Sportvorstand Martin Bader. Jetzt könnte Koller dem ÖFB den Rücken kehren und bei den Franken anheuern.

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    Wie so oft geht es ums liebe Geld. Als Koller im Mai als Trainer bei Young Boys Bern im Gespräch war, schrieben Schweizer Zeitungen, dass er in Österreich 1,5 Millionen Euro im Jahr cashen soll. Es ist nicht einmal die Hälfte. Weniger als Karel Brückner (rund 800.000 Euro), aber mehr als Josef Hickersberger und Didi Constantini. Die dürften jeweils auf etwa 400.000 Euro gekommen sein.

    Kollers Berater fordert eine deutliche Gehaltsaufbesserung. Er pokert hoch. Zu hoch? ÖFB-Boss Windtner: „Der Ball liegt ganz allein bei Koller und seinem Manager.“ Windtner schaffte es zuletzt nur noch mit Müh und Not, intern einen Riesenwirbel zu vermeiden.

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