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tipp3-Bundesliga

Mattersburg mit 3:1-Sieg gegen Altach

Nichts wurde es nach der Überraschung gegen Sturm mit einem weiteren Sieg für die Altacher. In Mattersburg gab es eine 1:3 Niederlage.

SV Mattersburg - SCR Altach Halbzeitstand 3:1 (2:0)

Der SV Mattersburg hat mit seinem zweiten Saisonsieg den Anschluss an das Mittelfeld der tipp3 Fußball-Bundesliga geschafft. Die Burgenländer besiegten am Freitag in der 5. Runde den SCR Altach mit 3:1 (2:0) und lösten die Vorarlberger auf Platz sieben der Tabelle ab. Ilco Naumoski, der unmittelbar davor einen Elfmeter vergeben hatte, brachte Mattersburg in der 11. Minute in Führung, Atan (43.) und Carsten Jancker (92.) fixierten den Sieg. Stückler gelang nur der vorübergehende Anschlusstreffer (59.).

Mattersburg lief ohne Kapitän Michael Mörz ein, der wegen einer Ellbogenverletzung (Einrisse im Bänderbereich) geschont wurde. In seiner Abwesenheit drückte nach zehn Minuten Naumoski mit drei Aktionen innerhalb einer Minute dem Spiel den Stempel auf.

Elfer nach Handspiel
Einen Passversuch des Stürmers fing Sereinig im Strafraum mit der Hand ab, Schiedsrichter Fritz Stuchlik zögerte keine Sekunde und entschied auf Elfmeter. Naumoski trat an, doch Altach-Torhüter Mario Krassnitzer tauchte in die richtige Ecke und parierte den Schuss (11.). Beim folgenden Eckball von Kovrig machte Naumoski dis Sache aber besser. Der 25-jährige Mazedonier kam alleine am Fünfer zum Kopfball und verwertete sicher zum 1:0 (11.).

Altach hielt in der Folge zwar gut dagegen, hatte mehr Ballbesitz, aber im Offensivspiel große Probleme. Mattle nach Pass von Ze Elias vergab die Riesenchance zum Ausgleich (14.), es sollte die einzige Altacher Möglichkeit in der ersten Hälfte bleiben. Mattersburg kontrollierte die Partie, kam auch nicht zu vielen Chancen, diese waren dafür hochkarätig. In der 32. Minute schoss Kapitän Carsten Jancker im zweiten Versuch nur an die Stange, kurz vor dem Pausenpfiff gelang Cem Atan aus rund 18 m das 2:0 (43.).

Jancker erlöst Mattersburger
Mit Jagne statt Rajic und einigem Schwung kamen die Vorarlberger aus der Kabine. Nachdem Jancker die nächste große Chance vergab (53.), gelang auch der verdiente Anschlusstreffer. Stückler traf nach einem Eckball per Kopf zum 1:2 (59.). Doch außer dieser Standardsituation gelang den Gäste trotz drückender Überlegenheit im Finish nichts mehr. Oliver Mattle (76. und 88./Stange) und Dursun Karatay (90.) vergaben die Chance auf einen Punkt. In der Nachspielzeit erlöste Jancker mit seinem ersten Saisontreffer die Mattersburger Fans mit dem Tor zum 3:1-Endstand (92.).

Altach, das am Dienstag mit einem Sieg über Sturm Graz die Rote Laterne abgegeben hatte, bleibt damit im Pappelstadion sieglos und muss weiter auf den ersten Auswärtssieg seit 23. Oktober des Vorjahres warten.

SV Mattersburg - SCR Altach Halbzeitstand 3:1 (2:0)
Mattersburg, Pappelstadion, 3.500, SR Fritz Stuchlik
Torfolge: 1:0 (11.) Naumoski, 2:0 (43.) Atan, 2:1 (59.) Stückler, 3:1 (92.) Jancker

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Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Wir haben uns vorgenommen, dass wir am Ende der Saison im ersten Stock der Tabelle sind. Dorthin haben wir heute einen Schritt gemacht. Wir haben verdient gewonnen. Krassnitzer hat sehr gut gehalten. Mattersburg ist stark genug um zuhause jeden zu schlagen und das wird auch in Zukunft so sein. Ich kann der Mannschaft nur gratulieren, weil sie sich Chancen erarbeitet hat. Wir haben Kovrig verloren, der sehr wichtig für uns ist. Die Mannschaft ist unerfahren, dann ist natürlich die Angst vor der eigenen Courage gekommen, aber ich will nicht unzufrieden sein. Heute haben wir die bessere Chancenauswertung gehabt. Es interessiert mich nicht, wie was gelaufen wäre wenn. Wir haben gewonnen und das zählt."

Heinz Fuchsbichler (Altach-Trainer): "Wir waren enttäuschend in der ersten Hälfte, weil wir uns durch viele Eigenfehler das Leben schwer gemacht haben. Wir haben die besseren Chancen gehabt. In der zweiten Hälfte hätten wir uns ein Unentschieden verdient. Leider passieren solche Phasen wie die erste Hälfte. Da habe ich getobt in der Pause. Die größten Probleme haben wir im Abschluss. Die Stürmer müssen einfach mal ein Tor machen, damit der Knoten platzt. Deswegen ist es auch so schwierig Punkte zu machen."