Mourinho geht auf seine Stars los

0:1-Pleite gegen Sevilla

Mourinho geht auf seine Stars los

Real bereits acht Punkte hinter Barcelona.

Nach dem 0:1 in Sevilla fehlen dem spanischen Meister bereits acht Punkte auf den führenden Erzrivalen FC Barcelona. "Mehr als die Punkte beschäftigt mich, dass ich im Moment keine Mannschaft habe", so Mourinho. Tatsächlich war das Starensemble in Andalusien ein Schatten seiner selbst. Mourinho war fuchsteufelswild, wechselte bereits zur Pause die schwachen Offensivspieler Angel di Maria und Mesut Özil aus.

Abrechnung

"Eigentlich hätte ich sieben Spieler austauschen müssen. Wir haben den Lohn dafür bekommen, dass wir so schlecht waren", sagt der Portugiese. "Ich mache mir Sorgen. Wirklich gut haben wir seit Saisonstart nur im Supercup gespielt." In diesem rang der Rekordmeister Barça mit 2:3 und 2:1 nieder. In der Liga klappt es dafür überhaupt nicht nach Wunsch. Einen einzigen Sieg gab es bisher.

Nach dem 3:0 unmittelbar vor der Länderspielpause zu Hause gegen Granada bestimmte aber Cristiano Ronaldo die Schlagzeilen, der seine Tore nicht bejubelte und "Traurigkeit" als Grund dafür anführte. Das ließ Platz für Spekulationen, wonach sich der Superstar in Madrid nicht mehr wohlfühle, den Klub verlassen wolle oder zumindest einen neuen Vertrag verlange.

Schlechte Einstellung
"Die Unruhe ist aber nicht das Hauptproblem", meint Mourinho. "Es hat nichts mit den Gerüchten der letzten zwei Wochen zu tun", versichert der Real-Coach. "Wir haben heute nicht anders gespielt als in den Spielen davor."

Vielmehr gehe es um die Einstellung einiger Spieler. "Einige Köpfe sind bei der Sache und konzentriert. Aber es ist hart, wenn du Spieler dabei hast, die nicht voll engagiert sind", so Mourinho. "Aber ich bin der Trainer, ich bin dafür verantwortlich."

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