Das sagt der ÖFB über Marcel Koller

Jahresbilanz

Das sagt der ÖFB über Marcel Koller

Windtner und Ruttensteiner lassen 2016 Revue passieren. Ihre Bilanz.

Es war ein turbulentes Jahr für den ÖFB: Souverän pflügte das Nationalteam zunächst zur Europameisterschaft, in Frankreich aber enttäuschte man auf allen Ebenen. Nicht minder holprig fiel der Start in die WM-Qualifikation aus.

+++ Verhandelt Marcel Koller mit Schweizer Top-Klub? +++

Mit vier Punkten nach vier Spielen liegt die Truppe von Marcel Koller nur auf Platz vier - sechs Zähler hinter Tabellenführer Irland. Zu wenig für die Ansprüche in Österreich. Im Rahmen eines Pressetermins zogen Präsident Windtner und Sportdirektor Willi Ruttensteiner Bilanz.

Eine Debatte um Marcel Koller wollten sie nicht aufkommen lassen: "Es wird seitens des ÖFB keine Diskussionen über den Teamchef geben. Wir sind von ihm überzeugt und auf dem Posten ist auch Kontinuität gefragt."

"Ein fantastischer Trainer"

Ruttensteiner ergänzte: "Koller hat das Nationalteam auf Platz zehn der Weltrangliste geführt. Derzeit sind wir 31. - unsere Vision, langfristig unter den Top 30 zu sein, bleibt aber bestehen. Die Gefahr ist immer, nach einem Hype tief zu fallen. Allerdings waren wir weder 2015 so gut, noch 2016 so schlecht, wenn man genauer hinschaut."

Zuletzt wurde Koller von Schweizer Medien mit dem FC Basel in Verbindung gebracht. Geht es jedoch nach Ruttensteiner, bleibt der 56-Jährige noch lange beim ÖFB. "Er ist ein fantastischer Trainer und für mich der gleiche Fachmann wie 2015. Ich denke, er hat den Enthusiasmus und den Arbeitseifer hier den Turnaround zu schaffen."

Kollers Vertrag läuft bis Ende 2017. Unten können Sie den LIVE-TICKER nachlesen!

 12:58

Auf Wiedersehen!

Das war's von der Pressekonferenz des ÖFB. Ein großes Thema war die Aufarbeitung der Nationalteam-Krise seit der EM sowie die Kritik an Marcel Koller. Unten können Sie den LIVE-TICKER nachlesen. Schönen Dienstag noch!

 12:53

Ruttensteiner über Kritikfähigkeit der Spieler

"Ich würde schon behaupten, dass wir unsere Selbstkritik steigern müssen, um die Chancenauswertung zu verbessern und defensive Fehlern abzustellen. Nur dann können wir in Zukunft wieder als Sieger vom Platz gehen."

 12:51

Windtner über Kritikfähigkeit der Spieler

"Ein Blick in die Kabine nach dem Match gegen Irland würde auf jeden Fall vergewissern, dass alle Spieler sehr wohl selbstkritisch mit sich ins Gericht gehen."

 12:47

Windtner über Veränderungen

"Ich werde jetzt keinen Maßnahmen-Katalog präsentieren. Hier sind der Sportdirektor und der Teamchef gefordert, die Schlüsse dafür zu ziehen, warum es in der WM-Qualifikation nicht funktioniert hat. Aber: Nur die Rückbesinnung auf Leistungen in der EM-Quali wird nicht reichen. Es braucht ein Umdenken. Da wird man sich, die eine oder andere neue Herangehensweise überlegen müssen."

 12:37

Ruttensteiner über Koller-Debatte

"Er ist ein fantastischer Trainer und für mich der gleiche Fachmann wie 2015. Er hat sich im letzten Jahr nicht verändert. Ich denke, er hat den Enthusiasmus und den Arbeitseifer hier den Turnaround zu schaffen."

 12:36

Windtner über Trainer-Ausbildung

"Die Reputation der Trainer-Ausbildung ist enorm. Wir sind auf einem qualitativ hochwertigen Niveau, was das betrifft, und genießen bei der UEFA einen guten Ruf."

 12:31

Windtner über Breitenfußball

Windtner spricht gerade über die Wichtigkeit des Fußballs für die Integration: "Im Sport sind alle gleich - der Sport verbindet." Spieler wie Alaba, Arnautovic, Dragovic und Co. sind Musterbeispiele sowie Vorbilder, so der ÖFB-Präsident.

 12:25

Ruttensteiner über Frauen-Nationalteam

"Die Vereine müssen die Akzeptanz für den Frauen-Fußball noch steigern, diesen in ihr Portfolio aufnehmen. Die Wertschätzung ist noch zu steigern, die Basis muss ausgebaut werden."

 12:22

Windtner über Frauen-Nationalteam

"Wir hoffen, dass mit der Teilnahme bei der Europameisterschaft 2017 der Frauen-Fußball Rückenwind bekommt. Mit einer positiven Begleitung der Endrunde wird uns das gelingen."

 12:20

Wie geht's weiter mit Gregoritsch?

Die Zukunft des U21-Teamchefs ist unklar. Bis Weihnachten soll es Klarheit geben, ob und wie Werner Gregoritsch künftig dem ÖFB erhalten bleibt.

 12:17

Ruttensteiner über U21-Team

"Wir bedauern die Verfehlungen zutiefst und werden wie in der Vergangenheit auch die Konsequenzen ziehen", so der Sportdirektor. Im Rahmen des EM-Quali-Play-offs gegen Spanien war es bekanntlich zu Randalen im Team-Hotel gekommen. Dennoch möchte er die Leistungen des Teams und von Trainer Werner Gregoritsch hervorheben.

 12:14

Ruttensteiner über Analyse

"Wir machen uns die Aufarbeitung nicht leicht. Wir wollen mit Konsequenz, Innovationsbereitschaft sowie vollem Einsatz in das neue Jahr 2017 starten."

 12:10

Ruttensteiner über Koller

"Koller hat das Nationalteam auf Platz zehn der Weltrangliste geführt. Derzeit sind wir 31., unsere Vision, langfristig unter den Top 30 zu sein, bleibt aber weiterhin bestehen. Die Gefahr ist immer, nach einem Hype tief zu fallen. Allerdings waren wir weder 2015 so gut, noch 2016 so schlecht, wenn man genauer hinschaut. Wir müssen die Mannschaft bei der Chancenauswertung voranbringen. Zudem müssen wir bei den Defensive ansetzen. 1,4 Gegentore im Schnitt sind zu viel."

 12:08

Windtner über Koller

"Es wird seitens des ÖFB keine Diskussionen über den Teamchef geben. Wir sind von ihm überzeugt und auf dem Posten ist auch Kontinuität gefragt."

 12:05

Windtner über die WM-Quali

"Die Entwicklung grundsätzlich ist beim Nationalteam eine gute. Es stoßen immer wieder Junge dazu. Was die Qualifikation für die WM betrifft, glaube ich weiterhin daran. Wir werden jedoch die nächsten Wochen und Monate nützen müssen, um richtige Schlüsse zu ziehen und Veränderungen vorzunehmen. Tatsache ist: Die Qualität dafür haben wir, um an gezeigte Leistungen anzuschließen."

 12:03

Windtner über das Jahr

"Grundsätzlich wäre es ein gutes Jahr für den ÖFB gewesen. Wir wissen jedoch, dass das A-Nationalteam unser Zugpferd ist. Und da müssen wir nüchtern feststellen, dass wir ergebnismäßig sicherlich nicht das Ziel erreicht haben. Wir konnte nach der EM nicht den Hype in Österreich fortsetzen. Der Start in die WM-Qualifikation für Russland brachte nicht den Befreiungsschlag, den sich die Fußball-Fans erwartet hatten. Da gilt es in der Winterpause einiges nachzuarbeiten."

 11:51

Herzlich Willkommen!

Um 12 Uhr treten Präsident Windtner und Sportdirektor Ruttensteiner vor die Kameras. Sie lassen das Jahr 2017 Revue passieren - ob sie auch was zu den Basel-Gerüchten um Marcel Koller sagen?