Flug-Probleme für Österreichs WM-Helden! Das ÖFB-Team kommt mit Verspätung aus dem Trainingslager in Marbella in Wien an.
Die Verspätung wirbelt den Termin-Kalender der ÖFB-Stars gehörig durcheinander. Wie der Verband am Donnerstag mitteilte sei der geplante Medientermin am ÖFB-Campus um 20:30 Uhr "nicht realistisch".
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Österreich startet am Freitag gegen Ghana um 18 Uhr in die WM-Vorbereitung.
"Gregerl" freut sich auf Wien
Michael Gregoritsch kehrt dann an den Ort des bisher größten Moments seiner Karriere zurück. 129 Tage nach dem Tor zum 1:1-Ausgleich gegen Bosnien, mit dem er Österreich nach 28 Jahren wieder zu einer Fußball-WM geschossen hat, trifft der Stürmer mit dem ÖFB-Team im Ernst Happel Stadion auf Ghana. "Das ist ein Moment, der mich mein Leben lang begleiten wird, das ist ja klar", sagte Gregoritsch. "Aber mittlerweile sitze ich nicht mehr täglich davor und schaue es mir an."
Das Happel-Stadion sei für ihn generell ein sehr emotionaler Ort. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwie nochmal mehr auslöst als ohnehin schon", meinte der 31-Jährige vor seiner Rückkehr ins größte Stadion des Landes. "Jedes Länderspiel ist etwas Besonderes. Deswegen freue ich mich so wie auf jedes andere auch."
Gregoritsch bestreitet gegen Ghana seine 73. Partie für Österreich. 23 Länderspiel-Tore hat er bisher erzielt. Seine im Winter erfolgte Rückkehr zum FC Augsburg hält der Steirer für die richtige Entscheidung. "Ich habe eine sehr gute Quote bisher und ein super Verhältnis mit der Mannschaft, mit dem Trainerteam und mit dem Staff." Drei Tore stehen in elf Ligaeinsätzen seit seinem Transfer von Bröndby nach Deutschland bisher zu Buche.
"Ein perfekter Test für uns"
Der Steirer darf gegen Ghana auf einen Platz in der ÖFB-Startformation hoffen. "Das ist eine extrem physisch starke Mannschaft mit Spielern, die sehr gut ausgebildet sind, die gut Fußball spielen und schnell umschalten können", sagte Gregoritsch über den WM-Starter aus Westafrika. "Das ist ein perfekter Test für uns - auch als Standortbestimmung, wie es gegen außereuropäische Mannschaften steht." Im Hinblick auf die WM im Sommer würde jeder Sieg guttun. "Das ist in unserem Selbstverständnis mittlerweile drinnen. Es ist kein Wunschkonzert, aber wir freuen uns sehr auf den Vergleich."
Lob hatte Gregoritsch auch für die ÖFB-Neulinge Paul Wanner, Carney Chukwuemeka, David Affengruber und Torhüter Florian Wiegele parat. "Sie sind alle smart", meinte der Routinier nach vier gemeinsamen Trainingstagen in Marbella. "Das sind vier sehr vernünftige Jungs, die super Fußball spielen können und uns auf jeden Fall weiterbringen können."