Koller: "Deshalb bleibe ich in Österreich"

Große Pläne

Koller: "Deshalb bleibe ich in Österreich"

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Der Schweizer hat mit unserem Fußball-Team noch einiges vor.

Am kommenden Samstag im Happel-Stadion gegen EM-Teilnehmer Albanien (17.30 Uhr), drei Tage später ebenfalls in Wien gegen die Türkei (20.45 Uhr) - das sind die ersten beiden von vier Länderspielen vor der EURO. Um keine Unruhe in die wichtige Vorbereitung zu bringen, hat Marcel Koller vorzeitig seinen Vertrag beim ÖFB bis zur WM 2018 verlängert.

Koller will den Erfolgsrun bei der EURO fortsetzen

Der Mission EM 2016 wird alles unterworfen. "Es ist sehr gut, dass wir uns so früh gefunden haben, das lässt uns in Ruhe arbeiten und wir können uns auf das Fußballerische konzentrieren", erklärt der Schweizer. Der Macher unseres neuen Wunderteams (Platz zehn in der Weltrangliste) möchte den Erfolgsrun auch bei der EURO fortsetzen.

Team hat zuletzt neun Pflichtspiele gewonnen
Die Qualifikation dafür wurde mit einer "weißen Weste"(9 Siege, nur ein Remis) geschafft. Jetzt soll die Reifeprüfung folgen. "Wir werden versuchen, den eingeschlagenen Weg beizubehalten. Wenn aber manche glauben, dass wir Europameister werden oder ins Halbfinale kommen, dann ist es ein bisschen übertrieben."

Rekord. Seit viereinhalb Jahren arbeitet Koller jetzt schon beim Team, hat es von unten nach ganz oben geführt. Die jüngsten neun Pf lichtspiele wurden gewonnen, seine Bilanz kann sich sehen lassen. 35 Länderspiele, 19 Siege, sieben Unentschieden und nur neun Niederlagen. Er ist auf dem Weg, auch Rekord-Teamchef seit 1945 zu werden, auf Josef Hickersberger fehlen nur noch 21 Partien.

Koller kann sich ein Denkmal setzen
Kollers Lebensphilosophie: "Mein einziger Antrieb ist, erfolgreich zu sein und Spiele zu gewinnen. Als Trainer muss man erfolgreich sein, nur mit Freundschaft und coolen Sprüchen wird es nicht reichen", sagt der Teamchef. Koller hat jedenfalls das Zeug, sich in Österreich ein Denkmal zu setzen. Unser Lieblings-Schweizer ist er schon längst.

Diashow Marcel Koller bleibt ÖFB-Teamchef


 
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