Schöttel sucht noch nach Goalie

Rapid neu

Schöttel sucht noch nach Goalie

Peter Schöttel soll Rapid zurück zu alter Stärke führen. Noch wird nach Goalie gesucht.

Schöttel wirkt locker, keineswegs angespannt. Er sagt: „Ich bin zufrieden, alles läuft nach Plan.“ Er meint damit den Umbau der Rapid -Mannschaft. „Ich habe bisher alle Spieler bekommen, die ich wollte. Wir haben Leute mit Perspektive geholt, die Potenzial nach oben haben.“ Eine Position ist noch offen. „Wir holen noch einen Tormann als Ersatz für Hedl“, sagt Schöttel, der sich in dieser Causa aber bedeckt hält. Nur so viel verrät er: „Wir wollen einen Routinier, der Helge Payer Konkurrenz macht.“

Angebote
Ob Torjäger Hamdi Salihi bleibt (hat Angebote aus der Ukraine und Frankreich), ist noch nicht entschieden. Aber auch in diesem Punkt bleibt Schöttel gelassen. „Wenn er uns verlässt, dann werden wir reagieren.“ Dann soll Lukas Kragl vom LASK kommen. Zuletzt sorgte Salihi wegen seiner Absage des Argentinien-Spiels in Buenos Aires für Aufregung. Schöttel: „Für ein Match zweimal 15 Stunden zu fliegen, halte ich für übertrieben. Auch Salihi wollte nicht.“ Der Stürmer hat wie alle Rapid-Teamspieler (Payer, Drazan, Kulovits, Heikkinen und Schimpelsberger) noch bis Montag Urlaub.

Debüt
Mittwoch testet der „Rest“ beim Zweiten der NÖ-Landesliga, Retz (18.30 Uhr). Schöttel wird bei seiner Premiere auf der Rapid-Bank alle Spieler einsetzen. „Unser erstes Ziel ist es, dass wir uns am Feld verstehen und die Abläufe kennenlernen.“ Bereits am Freitag steigt dann der nächste Test in Melk (17 Uhr), ehe Rapid am kommenden Montag ins Trainingslager nach Bad Leonfelden einrückt.

Milde
Mittwoch wird Rapid auch erfahren, ob der Senat 5 dem Einspruch stattgeben und die Stadionsperre von zwei auf ein Spiel reduzieren wird. Die UEFA ahndet Platzstürme in der Regel mit nur einem Spiel. Darum hoffen die Hütteldorfer auf Milde der Liga.