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Rapid will Jentzsch als Payer-Vertretung

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Rapid sucht einen neuen Tormann. Jetzt will Trainer Peter Pacult sogar Simon Jentzsch vom Vfl Wolfsburg. Doch der Deutsche ist teuer.

Eigentlich läuft alles unter höchster Geheimhaltung. Doch ÖSTERREICH erfuhr: Rapid will Deutschlands Torhüter-Riesen Simon Jentzsch vom VfL Wolfsburg. Der 1,96-Meter-Mann soll den erkrankten Helge Payer (fällt bis Jahresende aus) vertreten – zumindest vorläufig.

Die Fakten
Coach Peter Pacult persönlich hat den Kontakt zum ehemaligen Teamtorhüter (Vertrag in Wolfsburg bis 2011) gesucht. Pacult kennt Jentzsch aus gemeinsamen Tagen bei 1860 München. Und: Jentzsch ist chronisch unzufrieden in Wolfsburg. VfL-Coach Felix Magath setzte den sympathischen Sonnyboy auf die Bank, machte den Schweizer Teamkeeper Diego Benaglio überraschend zur Nummer eins.

Geldfrage
Jentzschs Berater Rudi Assauer (Ex-Manager von Schalke 04) hat die Causa bereits auf dem Schreibtisch liegen. Auch der VfL Wolfsburg ist über das Interesse aus Wien informiert. Doch der Knackpunkt ist das Geld: Eine Millionen-Ablöse ist für Rapid sicher nicht zu stemmen. Auch das Jahresgehalt von Jentzsch (kolportierte 1,1 Millionen Euro) sprengt den Rahmen beim heimischen Meister. Die mögliche Lösung: ein Ausleih-Deal.

Derweil hat Besiktas Istanbul Interesse an Veli Kavlak bekundet. Ein Wechsel Kavlaks in diesem Sommer ist jedoch eher unwahrscheinlich.

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