Königshofer mit ÖSTERREICH-Chefredakteur Niki Fellner (r.) und Sportchef Wolfgang Ruiner (l.)

Shooting-Star

Rapids Königshofer besuchte ÖSTERREICH

Er ist der Shootingstar beim Rekordmeister: Goalie Lukas Königshofer.

Bevor es Samstag rausgeht zum Bundesliga-Hit bei Sturm Graz (18.30 Uhr) hört Lukas Königshofer ein paar Songs von Linkin Park. „Ich hab alle Lieder von denen am Handy“, verrät der Rapid -Goalie beim Besuch im Newsroom von ÖSTERREICH. „Damit pushe ich mich.“

Doch so aggressiv wie die Musik von Linkin Park ist „Luki“ nicht. Eher ein sanfter 1,93-Meter-Riese. „Man sagt ja immer, dass Torleute irre sind“, grinst er. „Aber bei mir trifft das nur am Platz zu. Da lass’ ich mir notfalls aus drei Metern ins Gesicht schießen. Außerhalb bin ich aber eher ein ganz normaler, ruhiger Typ.“

„Luki“ frech: „Lieber mal ein 3:2 als wieder 0:0“
Als er im Herbst seinen ersten Bundesliga-Einsatz für Rapid hatte, war „Luki“ vorher völlig entspannt. „Ich weiß auch nicht, warum.“ Die Statistik jedenfalls spricht für ihn: In sechs Liga-Spielen für Rapid kassierte er nur zwei Treffer.

Zum Lohn berief ihn Teamchef Marcel Koller für das Finnland-Länderspiel am 29. Februar auf Abruf ein. Königshofer: „Das ist für mich Motivation, noch besser zu werden.“
Denn der gebürtige Wiener (Papa Roland war dreimal Steher-Radweltmeister, Mama Monika Jugend-Teamspielerin im Handball) hat große Pläne. „Irgendwann will ich mal im Ausland spielen“, sagt er mit glänzenden Augen. „Liverpool wär’ lässig.“

Doch Samstag gastiert er erstmal mit dem Rapid-Tross in Graz. „Luki“ frech: „Es ist an der Zeit, drei Punkte zu holen. Lieber mal ein 3:2 als wieder 0:0 .“