schicker

Hiobsbotschaft

Schicker und Radomski verletzt out

Nicht genug, dass man das Spiel in Salzburg klar verloren hat, auch Andi Schicker und Arek Radomski fallen verletzt längerfristig aus.

Ein "Unglück" kommt selten allein! Dieser Satz besitzt auch im Fußball seine Gültigkeit. Titelverteidiger Austria Magna ist am Sonntag durch das 0:4 in Salzburg gegen Spitzenreiter Red Bull nicht nur auf den letzten Tabellenplatz zurückgefallen, sondern hat auch Andreas Schicker durch eine schwere Verletzung verloren. Der Verteidiger riss sich alle drei Bänder im rechten Sprunggelenk und wird zumindest sechs Wochen ausfallen.

Das Missgeschick passierte dem 20-Jährigen schon in der Anfangsphase des Spiels ohne gegnerische Einwirkung. Schicker blieb auf dem Kunstrasen hängen und machte nach 13 Minuten Fernando Troyansky Platz. Er wird am Dienstag vom violetten Klubarzt Alexander Kmen in der Döblinger Privatklinik in Wien operiert.

Auch Radomski out
Arek Radomski hatte am Sonntag in Salzburg einen Schlag gegen das Knie abbekommen. "Ich hatte diese Blessur schon während meiner Zeit in den Niederlanden. Ich kenne daher die Folge, werde drei Wochen ausfallen", erklärte der polnische Legionär.

Violettes Lazarett
Die Wiener werden daher am Samstag im Heimspiel gegen Wacker Tirol und dann wohl auch am 2. November in Amsterdam im zweiten UEFA-Cup-Gruppenspiel gegen Ajax eine neue Innenverteidigung aufbieten. Derzeit sind auch Thomas Pichlmann (Bänderriss), Markus Kiesenebner (Grippe) und Stephan Vachousek (Knöchel) außer Gefecht. Letzter, der in Salzburg ebenfalls gefehlt hat, dürfte aber am Dienstag oder Mittwoch wieder ins Training einsteigen.