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FC Magna

So will Stronach die Liga aufrollen

Was hat Frank Stronach mit dem FC Magna wirklich vor? In ÖSTERREICH erklärt der Milliardär, wie er die Bundesliga neu aufrollen will.

Seit fest steht, dass Stronach künftig seine Millionen in den neuen Klub FC Magna steckt, reißen die Gerüchte nicht mehr ab. Die einen sprechen von einer neuen Chance für Österreichs Fußball, andere stehen dem Projekt skeptisch gegenüber. Fest steht: In eineinhalb Wochen wird Stronach wieder nach Österreich kommen. Dann gibt es auch das erste Treffen zwischen ihm und seinem neuen Trainer Helmut Kraft. Der Austro-Milliardär wird Kraft ausführlich erklären, wie er sich das mit seinem FC Magna vorstellt.

Spitzenklub
ÖSTERREICH erreichte Stronach schon gestern am Telefon in Kanada und fragte nach, was er mit seiner neuen „Fußball-Liebe“ tatsächlich plant. „Natürlich ist es mein Ziel, auf Dauer in der Bundesliga zu spielen“, stellte Stronach klar. „Ich will aber gleichzeitig auch eine junge Mannschaft haben, meine Nachwuchsspieler fördern. Das Problem im österreichischen Fußball ist ja, dass viele ausländische Spieler geholt wurden und keiner sich ernsthaft auf die Jugend konzentriert hat.“

Der neue Verein, der mit der Lizenz von Schwanenstadt in der Red Zac Liga starten wird, nimmt Formen an. Kuljic, Fornezzi, Aigner und Sariyar sind von der Austria gekommen, zwei weitere Violette sollen noch folgen. Verstärkt wird die Truppe von Spielmacher Kolousek von Absteiger Wacker Innsbruck. Bis das Stadion in Wiener Neustadt 2009 fertiggestellt ist, wird in der Südstadt gespielt.

20 Spieler
„Unser Transferprogramm ist noch nicht abgeschlossen“, verrät Peter Svetits, der mit Stronach-Statthalter Ernst Neumann für den Kader verantwortlich ist. „Wir werden sieben oder acht junge Spieler holen, damit wir rund 20 Mann im Kader haben.“

Faktor Geld
Bei der Planung sind drei, vier Schlüsselpositionen offen. Der Altersschnitt im Kader soll auf unter 25 Jahre gedrückt werden. Geld spielt bei Stronachs Superklub keine Rolle. Der Grund, weshalb sich seit Tagen ein Kicker nach dem anderen selbst anbietet. Doch Neo-Trainer Kraft warnt: „Ich brauche keine Spieler, die nur wegen des Geldes kommen, der Charakter muss auch passen.“