Trap lässt mit Iren Favoriten zittern

EM-Quali

Trap lässt mit Iren Favoriten zittern

Starcoach Giovanni Trapattoni und Irland brennen auf die Sensation.

In keiner EM-Qualifikations-Gruppe geht es so spannend zu wie in Gruppe B. Drei Teams liegen punktegleich an der Spitze. Mit den Favoriten Russland und Slowakei hat man gerechnet. Aber dass Irland so gut mithält ist doch eine kleine Überraschung. Gegen Mazedonien zitterte sich das Team von Starcoach Giovanni Trapattoni zu einem wichtigen 2:1-Sieg – und darf weiter von der EM-Endrunde träumen.

Trap träumt von 2. EM
Für den 72-jährigen Trapattoni wäre es die zweite Teilnahme an einer EM-Endrunde. Mit Italien scheiterte der ehemalige Salzburg-Trainer 2004 bereits in der Vorrunde. Jetzt soll er Irland endlich wieder zu einer Endrunde führen. „Das ist mein erklärtes Ziel, und ich hoffe, dass es diesmal gerecht zugeht“, so der Italiener.

In der Qualifikation für die WM 2010 scheiterte er nur ganz knapp – und unverdient, wie viele sagen. Unvergessen das Play-off-Spiel gegen Frankreich, als Thierry Henry das entscheidende Tor mit der Hand vorbereitet hatte. Jetzt kämpft Irland um Gerechtigkeit, will unbedingt zur EM. Die Chancen stehen nicht schlecht.