Ägypten nimmt Österreich nicht ernst

U20-WM

Ägypten nimmt Österreich nicht ernst

Nächster Vorrundengegner "weiß nichts über Östereich".

Mit vier Punkten aus zwei WM-Spielen in der Tasche trägt Ägyptens Fußball-U20-Teamchef Diaa El Sayed sein Selbstvertrauen offen zur Schau. Der erst Anfang 2011 zum Chefcoach aufgestiegene El Sayed kann schon vor dem abschließenden Spiel in der Nacht auf Freitag (3.00 Uhr MESZ/live ORF eins) in Cartagena gegen Österreich so gut wie fix mit dem Achtelfinale planen und gab sich deshalb vor dem Duell mit der ÖFB-Auswahl demonstrativ gelassen. "Ich weiß nichts über die Österreicher, außer, dass sie unser nächster Gegner sind", erklärte El Sayed nach dem 1:0 über Panama.

Starke Afrikaner
Während der Sieg über die Mittelamerikaner glanzlos ausfiel, brachten die Afrikaner in ihrem Auftaktmatch Brasilien beim 1:1 an den Rand einer Niederlage. Der Punktgewinn gegen den Titel-Mitfavoriten, der Österreich danach mit 3:0 abservierte, kam für El Sayed nicht überraschend, schließlich hatte er schon vor Turnierbeginn große Stücke auf seine Mannschaft gehalten. "Unser Team ist voller Stars. Außerdem bilden wir eine geschlossene Einheit", behauptete der Coach.

Geht es nach El Sayed, dann wird die aktuelle ägyptische U20-Auswahl bald das Gerüst des A-Teams bilden. "Ich kann mit Sicherheit sagen, ohne Namen zu nennen, dass mindestens acht oder neun Spieler direkt in die Nationalmannschaft wechseln könnten." Angesichts dieser Anhäufung von Talenten hat sich Ägyptens Teamchef hohe Ziele gesteckt. "Natürlich möchte ich so weit wie möglich kommen, das heißt, den Pokal gewinnen. Ich habe das Gefühl, dass wir bei diesem Turnier großen Eindruck hinterlassen werden", betonte El Sayed.