Zwei Monate vor Turnierbeginn ist die (erste) Entscheidung gefallen
Angesichts des Krieges im Nahen Osten wollte der Iran seine drei Gruppenpartien nicht - wie bisher geplant - in den USA, sondern in Mexiko austragen. Das offizielle Gesuch des Iran hat die FIFA nun abgelehnt.
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum teilte am Freitag auf einer Pressekonferenz mit, die FIFA habe „entschieden, dass die Spiele nicht von ihren ursprünglichen Austragungsorten verlegt werden können“. Ein solcher Schritt hätte aus Sicht der FIFA einen massiven logistischen Aufwand erfordert.
Was macht der Iran?
Damit soll der Iran wie geplant in San Francisco und Seattle auf Belgien, Neuseeland und Ägypten treffen. Ob das Land wirklich in den USA antritt, ist dabei völlig offen. Die Entscheidung über eine Teilnahme Irans an der Weltmeisterschaft soll vom Nationalen Sicherheitsrat des Landes in Abstimmung mit der Regierung getroffen werden. Der Fußballverband und das Sportministerium sind laut Sportminister Ahmed Donjamali lediglich für die Vorbereitung des Nationalteams auf die WM zuständig.
Falls der Iran absagt, könnte die FIFA ein anderes Land nominieren. Dabei sind die Vereinigten Arabischen Emirate als Vertreter Asiens oder Italien als bestes nicht-qualifiziertes Team in der Weltrangliste im Gespräch.