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Jelavic kassiert 1,6 Mio. Euro im Jahr

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Dieser Transfer war ein Jela-Witz! Nikica Jelavic führte Rapid-Bosse an der Nase herum. Die Fakten zum Skandalwechsel.

Das Transferchaos von Nikica Jelavic hat die Wogen hochgehen lassen. Trotz Sonnenschein und strahlend blauen Himmel war der "erpresste" Abgang des Kroaten auch gestern DAS Gesprächsthema in Hütteldorf.

Rapid-Trainer Peter Pacult kommentiert das Verhalten des Kroaten so: "Es ist die Art und Weise, wie das ganze acht Stunden vor dem Spiel gegen Aston Villa stattgefunden hat. Das ist sehr enttäuschend."

Jelavic kassiert ab sofort 28.000€ pro Woche
Während Rapid nun bis zum 31.August einen Nachfolger (Werder-Star Rosenberg kommt nicht, ist zu teuer) für Jelavic präsentieren will, unterschrieb der Kroate gestern in Glasgow den Vertrag seines Lebens: Bis 2014 casht "Jela" 1,6 Millionen Euro im Jahr. Der Stürmer kommt dabei auf ein Wochengehalt von 28.000 Euro berichtet die "Scottish Sun".

Gegenüber kroatischen Gazetten verteidigt Jelavic sein Verhalten beim Transfer so: "Ich habe immer alles für Rapid gegeben. So einen Abschied habe ich nicht verdient." Doch Jelavic "erpresste" seinen Abschied.

Pikante Details
Am Mittwoch hatte Jelavic angekündigt nicht mehr für Rapid spielen zu wollen. Auch ein "Familienbesuch“ von Rapid-Manager Werner Kuhn bei Jelavics Onkel in Zagreb brachte kein Ergebnis. Resultat des Streiks: Rapid-Boss Rudolf Edlinger stimmte dem Transfer mit den Worten "Das ist ein Schlag ins Gesicht" zu.
Bitter: Die schottische Presse feiert Jelavic als "The Real Striker", der sich mittels Boykott zu den Rangers selbst transferierte.

Jelavic-Berater: "Rapid hat gut mitverdient"
Doch Jelavic spielt weiter die Unschuldskarte aus. Er erklärt: "Ich wollte Rapid nicht verlassen. Aber solche Situationen gibt es im Profigeschäft." Sein Berater Velibor Momcilovic spielte beim Deal eine entscheidende Rolle. Er sagt: "Rapid hat keinen Grund sauer zu sein. Schließlich haben sie am Transfer gut mitverdient." Ein bitterer Nachgeschmack bleibt dennoch. Rapid-Goalie Raimund Hedl: "So einen Abschied hat sich Jelavic nicht verdient."

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