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Sohn von Surtees

18-Jähriger bei F2-Rennen getötet

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Henry Surtees wurde von einem herumfliegenden Rad am Kopf getroffen.

Henry Surtees hat einen schweren Unfall in Brands Hatch in der Formel 2 nicht überlebt. Der Sohn des ehemaligen Formel-1- und Motorrad-Weltmeisters John Surtees erlag am Sonntagabend seinen schweren Kopfverletzungen im Londoner Royal Hospital. Der 18-Jährige war am Sonntagnachmittag im Rennen der wiederbelebten Formel-2-Serie von einem herumfliegenden Rad eines Konkurrenten am Kopf getroffen worden.

Vor Surtees war ein anderer Fahrer von der Strecke abgekommen und in den Reifenstapel geknallt. Dabei riss die Radaufhängung ab, das Rad sprang quer über die Piste und traf den vorbeifahrenden Surtees am Kopf. Der Brite schlug daraufhin bewusstlos in der nächsten Kurve in die Streckenbegrenzung. Formel-2-Organisator und Ex-Formel-1-Pilot Jonathan Palmer drückte in einer Erklärung sein Beileid aus. Seine Gedanken wären mit der Familie Surtees.

"Es war sicher das verrückteste Rennen, das ich je gefahren bin. Natürlich freue ich mich über den Sieg, aber egal was passiert ist, ich widme ihn auf alle Fälle Henry", meinte Andreas Soucek noch im Siegerinterview. Zu diesem Zeitpunkt wusste der Austro-Spanier noch nicht vom Tod seines Kollegen. Surtees hatte sich erst beim Rennen am Samstag mit Platz drei sein erstes Podium in der Formel 2 geholt.

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