Vor der neuen Saison spricht der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton in der Pressekonferenz über seinen Rücktritt und was dafür passieren muss.
Lewis Hamilton startet mit Ferrari in seine 20. Saison in der Königsklasse des Motorsports. Der mittlerweile 41-Jährige enttäuschte im vergangenen Jahr. Im Head-to-Head verlor Hamilton mit 18 zu 3 gegen seinen Teamkollegen Charles Leclerc.
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In Melbourne will der Brite wieder zurückschlagen. Doch bevor die neue Saison offiziell gestartet ist, sprach er über einen möglichen Rücktritt. Hamilton möchte so lange in der Formel 1 bleiben, bis diese wieder einmal in Afrika gefahren sind.
Hamilton schwärmt über Afrika
Hamilton schwärmt: "Es ist der schönste Teil der Welt." Und setzt fort: "Ich hatte das Privileg, bereits 10 Länder in Afrika zu besuchen, und es gibt noch so viel mehr für mich zu sehen."
Der Ferrari-Pilot packte sogar aus, dass die F1-Verantwortlichen schon länger daran arbeiten. Er erklärt: "Seit sechs, vielleicht sieben Jahren, habe ich im Hintergrund dafür gekämpft, einen Grand Prix in Afrika auszurichten."
"Warum sind wir nicht in Afrika?"
Hamilton erzählt: "Wir setzen uns mit den Beteiligten zusammen und fragen sie: ‚Warum sind wir nicht in Afrika? Wir sind auf allen anderen Kontinenten vertreten, warum nicht in Afrika?‘"
Die Formel 1 ist seit 1993 nicht mehr nach Afrika zurückgekehrt. Damals fand der Große Preis von Südafrika statt. Er meint: "Ich weiß, dass sie sich wirklich Mühe geben, ich glaube, sie waren schon in einigen verschiedenen Ländern."
"Ich möchte den Motorsport nicht aufgeben"
Für Hamilton gibt es sogar drei Favoriten: "Am besten haben mir bisher Kenia und insbesondere Ruanda gefallen, beides war spektakulär. Ich hatte das Gefühl, dort leben zu können. Südafrika ist atemberaubend, ich denke, das wären gute Reiseziele für uns."
Zum Schluss betont der siebenfache Weltmeister: "Ich möchte den Motorsport nicht aufgeben, nur weil dort ein Grand Prix stattfindet, ohne dort fahren zu können. Ich werde noch eine Weile hierbleiben, bis es soweit ist, denn das wäre fantastisch, vor allem, weil ich halb Afrikaner bin."