Seine anstehende Hochzeit mit Partner Étienne sorgt derzeit für viel Aufmerksamkeit. Doch in einem Interview spricht Ralf Schumacher über die Vergangenheit und wie schwer es war, mit seinem Bruder Michael mitzuhalten.
Zurzeit ist Ralf Schumacher in aller Munde. Seine zukünftige Hochzeit mit seinem Partner Étienne wird sogar von "Sky" derzeit begleitet. Vor allem Formel-1-Fans fragen sich, ob Michael Schumacher Thema in der Dokumentation sein wird. Seit 2013 wird der siebenfache Weltmeister aus der Öffentlichkeit herausgehalten.
- Wohin ließ Ex-F1-Star sein 22-Millionen-Hypercar verschwinden?
- Entscheidung gefallen: Formel 1 setzt Motor-Revolution um
- Miss Kroatien stiehlt der Formel 1 die Show
Gegenüber dem Magazin "Erfolg" erzählt Ralf offen über seine Vergangenheit als Spitzensportler. Dabei betont er, dass es unglaublich schwierig war, der Bruder von einem der größten Formel-1-Fahrer aller Zeiten zu sein. Der Deutsche meint: "Ich glaube, auf das, was dann passiert ist, wäre keiner richtig vorbereitet gewesen. Das macht etwas mit einem, wenn man aus seiner Komfortzone herauskommen muss."
"Man hat keine Privatsphäre mehr"
Er hat damals besonders seine Privatsphäre vermisst. Ralf schildert: "Man hat keine Privatsphäre mehr. Egal, wo du bist, egal, was du tust: Du fühlst dich beobachtet – und vor allem auch beurteilt. Das ist unangenehm."
Der Ex-F1-Fahrer konnte nicht einmal mit seinen Freunden in Ruhe treffen. Er sagt: "Du kannst nicht mehr zu jemandem sagen: ‚Bitte, ich möchte das heute mal nicht. Ich sitze hier im Restaurant mit meinen Freunden.‘ Dann heißt es gleich: ‚Ist er so arrogant, dass er nicht mal aufstehen und ein Foto machen kann?‘"
Er wurde ständig mit seinem Bruder verglichen. Ralf: "In meinem Fall war es natürlich ein wenig schwerer, weil ich einen Bruder hatte, der extrem erfolgreich war." Der ehemalige BMW-Sauber- und Toyota-Fahrer stellt klar: "Nein, im Gegenteil: Ich wollte immer meine Ruhe haben."