Fans und Fahrer der Formel 1 dürfen aufatmen: FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem hat offiziell bestätigt, dass die Königsklasse des Motorsports vor einer Rückkehr zu den beliebten V8-Motoren steht.
Die Formel 1 bereitet sich auf eine massive technische Kehrtwende vor, die bei den vielen Motorsport-Fans für Begeisterung sorgen dürfte. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem stellte klar, dass die Ära der hochkomplizierten Antriebe ein Ende finden soll. Das Ziel ist die Einführung der V8-Motoren für das Jahr 2030, um dem Wunsch nach weniger Komplexität und besserem Sound nachzukommen.
Fokus auf weniger Technik
Der aktuelle Plan sieht vor, die Motoren deutlich zu vereinfachen. Ben Sulayem erklärte gegenüber dem Medium RacingNews365, dass die künftigen Aggregate nur noch eine sehr geringe Elektrifizierung aufweisen werden. „Die Mission wird darin bestehen, weniger Komplikationen zu schaffen, nicht so wie jetzt“, so der FIA-Präsident. Damit reagiert der Verband auf die Kritik, dass die aktuellen Autos zu schwer, zu teuer und technisch zu überladen seien. Auch Technologien wie die MGU-H, die für Straßenfahrzeuge kaum relevant sind, sollen der Vergangenheit angehören.
V8-Comeback ist sicher
Obwohl die FIA eine solche Änderung offiziell erst ab 2031 ohne die Zustimmung der Hersteller durchsetzen könnte, wird ein früherer Start angestrebt. Ben Sulayem zeigt sich dabei entschlossen: „Sie wird kommen. Oh ja, sie wird kommen.“ Er betonte zudem, dass ein Wechsel auf die noch größeren V10-Motoren ausgeschlossen sei, da diese für die Hersteller keine Relevanz mehr für den Straßenverkehr hätten. Der V8 hingegen sei der populärste Motor und überzeuge durch Klang sowie geringeres Gewicht.
Durchsetzung gegen die Hersteller
Die Ansage an die Teams und Motorenbauer ist deutlich. Auch wenn nicht alle Hersteller sofort zustimmen sollten, wird die FIA den Kurs beibehalten. „Es ist keine Frage von ‚Brauche ich ihre Unterstützung?‘ Nein, es wird gemacht werden. V8 is coming“, stellte Ben Sulayem klar. Damit setzt der Verband ein klares Zeichen für die Zukunft der Rennserie und gegen eine weitere Aufblähung der technischen Reglements.