Max Verstappen

WM-Führender schläft lieber

Verstappen schwänzt "Track-Walk" in Baku

Der Formel-1-Zirkus ist nach zwei Jahren wieder zurück in Baku. Ein "Track-Walk" kommt für den Niederländer aber offenbar nicht in Frage. Er liegt lieber etwas länger im Bett.

Max Verstappen will seine Position als WM-Führender in der Formel 1 derzeit nicht überbewerten. "Es ist wichtiger, dass wir nach dem Rennen in Abu Dhabi Erster sind", sagte der Niederländer am Donnerstag in einer digitalen Medienrunde mit Blick auf das letzte Rennen des Jahres. Beim Großen Preis in Aserbaidschans Hauptstadt Baku tritt der 23-Jährige am Sonntag (14.00 Uhr im Sport24-LIVE-Ticker) erstmals in seiner Karriere als Gesamtführender an, kann sich darauf aber nicht ausruhen.

Keine Track-Walk's für Max

In der Medienrunde wurde Verstappen angesprochen, ob er denn vor hat einen "Track-Walk" zu machen. Normalerweise ist es unter den Fahrern üblich, sich zu Fuß ein Bild über die Strecke zu machen. Der Niederländer gesteht, dass er schon seit 2017 keine Spazierrunden auf den Strecken mehr macht. "Ich habe ehrlich gesagt keinen Bock zu spazieren. Ich kann dann ein bisschen länger schlafen und wenn ich die Strecke sehen möchte, fahr ich meine Outlap ein bisschen langsamer", scherzt der mit Selbstvertrauen getankte RB-Pilot." Damit hat er mit Lewis Hamilton etwas gemeinsam. Der Brite hat vor kurzem in einem Interview erwähnt, dass er ebenfalls seit mehreren Jahren auf Track-Walks verzichte. 

 

 

Die WM ist freilich noch lange nicht entschieden. "Wir müssen uns und das Auto weiter verbessern. Dann haben wir eine gute Chance". Verstappen hatte mit einem Sieg beim vergangenen Grand Prix in Monaco Dauer-Weltmeister Lewis Hamilton von der Spitze verdrängt. Vor dem sechsten Saisonlauf beträgt der Vorsprung des Youngsters allerdings nur vier Punkte. "Ich erwarte, dass sie stark zurückkommen", sagte Verstappen angesprochen auf die Silberpfeile: "Wir dürfen uns keine Fehler leisten, das ist uns bisher sehr gut gelungen."

"Lewis und ich respektieren uns"

Auf dem Stadtkurs in Baku hat es Verstappen bis jetzt noch nicht auf das Podest geschafft und würde das an diesem Wochenende gerne ändern. "Es ist hier nie leicht. Wir hatten hier viele interessante Rennen", sagte Verstappen. Von Sticheleien zwischen den beiden stärksten Teams wolle er sich derweil auch künftig nicht ablenken lassen. "Lewis und ich respektieren uns und das ist am wichtigsten", sagte er.