Lauda: Verstappen wollte zu Mercedes

Pikante Aussagen

Lauda: Verstappen wollte zu Mercedes

Österreicher verrät, dass sich Red-Bull-Stars bei "Silber" bewarben.

Niki Lauda fackelt nicht lange. Was er sich denkt, spricht er aus. Offen und ehrlich. So nahm er sich auch kein Blatt vor den Mund, als es bei "Sport & Talk aus dem Hangar 7" von Servus TV um die Mercedes-Fahrersuche ging.

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"Die Verhandlungen sind sehr komplex“, gestand der Aufsichtsratsboss. "Es gibt zwei Wege: Entweder nehmen wir den Jungen oder einen Erfahrenen." Pascal Wehrlein ist der Junge, der Erfahrene heißt wohl Valtteri Bottas, der als Favorit auf die Nachfolge des überraschend zurückgetretenen Formel-1-Weltmeisters Nico Rosberg gilt.

Eine baldige Entscheidung sei nicht zu erwarten: "Das kann bis Ende Januar dauern." Problematisch: Fast alle aktuellen Piloten sind vertraglich für die kommende Saison gebunden. Trotzdem habe sich "jeder einzelne sofort bei mir gemeldet".

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Lauda schwärmt von Verstappen

Daniel Ricciardo und Max Verstappen seien auch unter den vielen Anrufern gewesen, plauderte Lauda aus. Pikant daran: Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko saß ihm gegenüber. "Auch deine waren dabei. Aber die sind ja bis 2019 von dir gefesselt", stichelte Lauda gegen seinen Freund.

Ohnehin scheint der 67-Jährige ein Faible für Verstappen, den er während der Saison in die "Psychiatrie" einweisen wollte, zu haben: „Wenn ich sehe, was der noch für ein Potenzial hat, müssen alle anderen Fahrer Angst bekommen." Das Mega-Talent (19) sei einer wie Ayrton Senna und Michael Schumacher.

"Das waren lauter wilde Hunde. Das Potenzial von Senna und Schumacher ist jedoch mit dem von Verstappen vergleichbar", so Lauda.