Kein Protest

McLaren akzeptiert Ungarn-Urteil

Doch kein McLaren-Einspruch gegen die Strafe vom Ungarn-Grand-Prix. Spionage-Protokolle werden Mittwoch veröffentlicht.

McLaren-Mercedes hat seinen Einspruch gegen das Urteil wegen der Boxen-Blockade beim Grand Prix von Ungarn zurückgezogen. Das gab der Automobil-Weltverband FIA am Dienstag bekannt. Die Berufungsverhandlung in Paris war für Mittwoch angesetzt gewesen. McLaren verzichtet damit auf die 15 Konstrukteurs-Punkte aus Budapest, weil der Rennstall ohnehin aus der laufenden Team-WM ausgeschlossen ist. Ferrari steht damit vorzeitig als Weltmeister der Konstrukteure fest.

Der Rückzug des Einspruches gegen das Ungarn-Urteil könnte als Indiz gewertet werden, dass McLaren auch im Spionage-Fall auf weitere rechtliche Schritte verzichtet. Das Team war neben dem Ausschluss aus der Konstrukteurs-WM auch mit 100 Mio. US-Dollar (72,1 Mio. Euro) Geldstrafe belegt worden. Die FIA gab am Dienstag bekannt, am Mittwoch um 12:00 Uhr die Ermittlungsprotokolle der beiden Anhörungen in dieser Affäre veröffentlichen zu wollen.

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