Eskalation

Mega-Streit! MotoGP-Weltmeister Martín droht 2026 Startverbot

Der Vertragspoker um Jorge Martín (27) eskaliert komplett! Weil Aprilia und der Spanier sich heillos zerstritten haben, mischt sich jetzt sogar MotoGP-Boss Carmelo Ezpeleta ein und droht mit knallharten Konsequenzen.

Der spektakuläre Zoff zwischen Jorge Martín (27) und Aprilia geht in die nächste Runde. Martíns Manager Albert Valera bekräftigte zuletzt am Samstag öffentlich, dass der amtierende Weltmeister ab 2026 ablösefrei wechseln darf. "Für uns ist das ziemlich klar. Wir halten uns an den Vertrag und dieser beinhaltet eine Klausel, die Jorge genützt hat. Das ist sein Recht. Er ist damit verfügbar und offen, für einen anderen Hersteller zu unterschreiben.", stellte Valera unmissverständlich klar.

Doch Aprilia will davon nichts wissen. Der italienische Traditionsrennstall pocht weiterhin auf den bis Ende 2026 gültigen Vertrag und erklärte, dass die angebliche Ausstiegsklausel durch Martíns Verletzungsserie hinfällig sei. "Unsere Position hat sich seit unserer Presseaussendung am 22. Mai nicht geändert", hieß es in einem Statement noch am selben Tag.

Droht jetzt ein Startverbot für Martín?

Die Fronten sind dermaßen verhärtet, dass MotoGP-Boss Carmelo Ezpeleta nun ein Machtwort sprach: "Verträge müssen erfüllt oder in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst werden. Wenn es zu einem Rechtsstreit kommt, muss ein Richter entscheiden, welche Partei im Recht ist". 

Sollte das Schiedsgericht Aprilia zustimmen, wären die Folgen für Martín verheerend. Ezpeleta: "Wir werden keinen Fahrer starten lassen, der seinen Vertrag nicht geklärt hat. Das lassen wir nicht zu."

Aprilia-Rennchef Massimo Rivola bekräftigte am Sonntag, man werde sich notfalls vor Gericht wiedersehen. "Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir kommen zu einer Einigung, oder wir sehen uns vor Gericht wieder. Wir sind zu beiden Varianten bereit.", so der Aprilia-Boss. Die Nerven liegen blank und die MotoGP droht, einen ihrer Superstars für 2026 zu verlieren.

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