Rosberg mit lustigem Kater-Auftritt im TV

Nach WM-Party

Rosberg mit lustigem Kater-Auftritt im TV

Deutscher ist auch "Party-Weltmeister". Das bewies er in einer TV-Show.

Via Skype wurde Nico Rosberg in das "Circus HalliGalli"-Studio zugeschaltet. In Abu Dhabi dämmerte es, trotzdem wollte der frischgebackene Formel-1-Champ anfangs nicht die Sonnenbrille abnehmen. "Es ist besser, wenn man nicht gar so viel von mir sieht", lachte er und legte sie doch ab.

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Sichtlich und hörbar gezeichnet vom Party-Marathon, mit Augenringen sowie heisener Stimme erzählte er dem Pro7-Duo Joko und Klaas: "Ich kann definitiv bestätigen: Wir sind Party-Weltmeister geworden vergangene Nacht. Es war richtig heftig. So intensiv und knapp am Ende. Der Druck war riesig."

Nachdem er mit Rang zwei hinter Lewis Hamilton seinen ersten WM-Titel in trockene Tücher brachte, feierte er in einer Disco mit engsten Vertrauten, dem Mercedes-Team und einigen Kollegen. Bis in die frühen Morgenstunden.

Rosberg kann es nicht fassen

Vor dem Schlafengehen grölte er das Lied "Tage wie diese" von den Toten Hosen am Hotel-Pool. Rosbergs Erinnerung daran? Verschwommen! "Es könnte sein, dass ich Lücken vom Abend habe", so der 31-Jährige. Wie losgelöst er war, ließ er bereits auf dem Weg zur Feier erahnen, als er sich via Facebook nochmals an die Fans wandte.

Realisieren konnte er die Sternstunde bislang nicht. Dazu bleibt auch kaum Zeit: "Es ist verrückt. Das kann mir aber keiner mehr wegnehmen. Ich bin jetzt für dieses Leben Weltmeister." Am Dienstag absolvierte er unter frenetischem Beifall einen PR-Auftritt in Malaysia. Nicht der letzte Termin vor dem wohlverdienten Urlaub.

"Jetzt geht es richtig los"

Rosberg geht auf eine lange Ehrenrunden: "Jetzt geht es richtig los, quer um die Welt. Ich weiß nicht, was alles auf mich zukommt." Am Mittwoch fliegt er nach Deutschland, wird in seinem Geburtsort Wiesbaden empfangen. Am Freitag erhält er dann bei der Saisonabschluss-Gala der FIA in Wien seinen WM-Pokal.

Rivale Hamilton musste indes wieder hinters Steuer seines Dienstwagens. Der Brite absolvierte am Dienstagvormittag in Abu Dhabi Reifentests, ehe er ob Unwohlseins die späteren Einheiten dem Deutschen Pascal Wehrlein überlassen musste.