Hirscher: "Ich bin grantig"

RTL-Pleite

Hirscher: "Ich bin grantig"

ÖSV-Superstar hat sich nach Platz 4 im RTL „nichts vorzuwerfen“.

Österreichs Ski-Herren warten nach wie vor auf die zweite Medaille bei diesen  Olympischen Spielen. Im Riesentorlauf verpasste Marcel Hirscher das „programmierte“ Edelmetall als Vierter knapp und war danach alles andere als happy. „Ich bin grantig, positiv ist nur, dass ich alles riskiert und gegeben habe. Da kann ich mir nichts vorwerfen.“

Hirscher schweigt über Gründe der Niederlage
An Gold dürfte Hirscher von Haus aus nicht geglaubt haben: „Es war ein geiles Rennen, aber der Hang ist Ted (Ligety, Anm.) fast auf den Leib geschneidert. Er hat da im zweiten Lauf locker runter fahren können.“ Im Vergleich zu Vancouver 2010 konnte Hirscher seine Leistung nicht steigern: „Vierter war ich schon vier Jahren.“ Über die Gründe der Niederlage schwieg sich der Salzburger aus: „Es sind viele Sachen nicht optimal gelaufen.“

Sportlich fair gratulierte Hirscher den Top 3: „Drei waren heute besser, daran gibt es nichts zu rütteln. Die Franzosen machen schon die ganze Saison einen guten Job und haben es sich verdient.“

Diashow: So traurig war Marcel Hirscher

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Mayer mit Platz 6 zufrieden
Matthias Mayer, zur Halbzeit sensationell auf Rang 4, gab sich nach dem Rennen realistisch: „Vor dem Rennen wollte ich ein Top-Ten-Resultat, jetzt bin ich Sechster – also kann ich zufrieden sein.“ Mayer hatte aufgrund fehlender RTL-Ergebnisse in den letzten Saisonen nur mit einer Ausnahmegenehmigung der FIS an den Start gehen dürfen. „Ich bin nicht so viele zweite Durchgänge in letzter Zeit gefahren. Da fehlt mir vielleicht ein bisschen das Gefühl für die spitzen Kurven.  Den zweiten Durchgang habe ich oben verbremst.“

Raich trauert Medaille nach
Benjamin Raich war über die knapp verpasste Medaille bei seinen letzten Olympischen Spielen klarerweise enttäuscht: „Vier Zehntel auf eine Medaille – es wäre schon noch etwas mehr möglich gewesen. Ich habe alles gemacht, habe mich gut vorbereitet und gut trainiert. Vielleicht ist im Slalom noch etwas möglich.“

Schörghofer sprachlos
Philipp Schörghofer, am Ende nur auf Rang 18, rang nach seiner verpatzten Vorstellung mit den Worten: „Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Es ist richtig enttäuschend, weil ich zuletzt eigentlich gut in Form gewesen bin. Ich bin einfach nicht schnell geworden.“