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Linz: Mayr-Achleitner überrascht

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Österreicherin feierte Drei-Satz-Sieg über Nummer 6 des Turniers.

Patricia Mayr-Achleitner hat am Dienstagabend beim Generali Ladies in Linz für eine Überraschung gesorgt. Die 26-jährige Tirolerin besiegte die als Nummer sechs gesetzte Rumänin Sorana Cirstea nach 1:48 Stunden mit 3:6,6:3,6:4 und steht damit als erste Österreicherin im Achtelfinale. In diesem trifft Mayr-Achleitner am Donnerstag auf Lucky Loser Marina Zanewska (UKR).

Meusburger out
Für Yvonne Meusburger soll es im Gegensatz zu ihrem Lieblingsturnier in Bad Gastein beim zweiten WTA-Turnier in Österreich einfach nicht klappen. Österreichs Nummer eins verlor gleich zum Auftakt des Generali Ladies in Linz am Dienstag gegen die Deutsche Andrea Petkovic nach 1:46 Stunden mit 3:6,5:7. Es war im sechsten Hauptbewerbs-Match in der TipsArena die fünfte Niederlage für die 30-Jährige, nur 2007 hatte sie das Achtelfinale erreicht.

"Es war ein Spiel der vergebenen Möglichkeiten", war Meusburger enttäuscht. "Ich habe versucht, von der Grundlinie Druck zu machen und mitzuspielen, was mir auch phasenweise gut gelungen ist."

Meusburger begann gut und durchbrach den Aufschlag von Petkovic zum Auftakt. Doch der Aufschlag sollte nicht das Kriterium sein in diesem ersten Aufeinandertreffen der beiden Spielerinnen. Insgesamt zehn Mal ging das Service an die Gegnerin, allerdings öfters jenes von Meusburger.

Im zweiten Durchgang sah es schon nach einem glatten Sieg von Petkovic aus, sie führte 6:3,5:2, doch Meusburger gab sich noch nicht geschlagen. Die Weltranglisten-52. schaffte zwei Rebreaks und den 5:5-Gleichstand, musste nach fast 100 Minuten aber ihren Aufschlag entscheidend zum 5:6 abgeben. Petkovic nützte dann ihre dritte Chance, mit eigenem Service das Match zu beenden. Meusburger hatte im zweiten Durchgang trotz ihrer Aufholjagd nicht weniger als insgesamt acht Breakchancen ungenützt gelassen.

Insgesamt waren es noch mehr. "Wenn du so viele Chancen vergibst, kannst du gegen so eine starke Gegnerin nicht gewinnen. Ausschlaggebend war, dass ich von 14 Breakbällen nur vier verwerten konnte", erklärte Meusburger.

Petkovic zollte ihrer Gegnerin Tribut. "Ich muss sagen, dass ich die etwas Glücklichere war. Yvonne hat wirklich ihr bestes Tennis ausgepackt, toll gekämpft. Da waren nur drei, vier Bälle, die letztlich den Unterschied ausgemacht hatten."



 

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