Paszek verliert in erster US-Open-Runde

Frühes Aus

Paszek verliert in erster US-Open-Runde

Vorarlbergerin verlor überraschend gegen die Nr. 67 der Weltrangliste.

Sie ist mit großen Ambitionen nach New York gekommen und wollte nach dem zweiten Wimbledon-Viertelfinale en suite auch bei den US Open wieder zuschlagen. Doch für Tamira Paszek ist es am Dienstag in der ersten Runde ganz anders gekommen: Die erstmals in ihrer Karriere bei einem Major gesetzte Vorarlbergerin musste sich überraschend der Weltranglisten-67. Olga Goworzowa (BLR) nach 1:36 Stunden mit 3:6,4:6 geschlagen geben.

Berg- und Talfahrt

Für die 21-Jährige ein gehöriger Dämpfer und eine Fortsetzung einer Berg- und Talfahrt in diesem Jahr. Nach völlig verpatzten ersten fünf Monaten schaffte Paszek mit dem Sensations-Titel in Eastbourne und dem Viertelfinale in Wimbledon die Trendumkehr. Trotz der Olympia-Enttäuschung (Aus in Runde eins) kämpfte sie sich bis auf Platz 31 in der WTA-Rangliste und steht damit so gut wie nie zuvor da.

Daher auch die Setzung in Flushing Meadows als Nummer 29, der sie am Dienstag als einzige ÖTV-Dame im Einzel allerdings nicht gerecht werden konnte. Wie im Vorjahr scheiterte Paszek gleich zum Auftakt. Womit nun alle Hoffnungen der Österreicher im Single auf Jürgen Melzer ruhen. Der 31-jährige Niederösterreicher trifft im 4. Match nach 17.00 Uhr MESZ auf den US-Qualifikanten Bradley Klahn.

"Ich habe eigentlich gut begonnen und 3:1 geführt und dann einen kompletten Durchhänger gehabt. Dann habe ich mich wieder zurückgekämpft, Chancen gehabt und die nicht genützt", meinte eine schwer enttäuschte Paszek. Ob es ihr körperlich nicht möglich war, oder es eher ein mentales Problem war, beantwortete die Dornbirnerin klar: "Das ist definitiv mental zu erklären, so ein Durchhänger darf einfach nicht passieren. Innerlich bin ich ein bisschen unruhig momentan, weil einfach die ups and downs kommen. Ich will oft zu sehr zu viel zu schnell."

Doppel mit Kerber
Für Paszek gehen die US Open im Doppel an der Seite der Deutschen Angelique Kerber noch weiter. Im Einzel tritt sie danach die Reise nach Asien an und spielt in Seoul, Tokio und Peking. Danach kündigte sie an, beim Heimturnier in Linz sowie in Luxemburg zu spielen.