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Ex-Boxweltmeister Walujew bekommt Vorladung vom Militär

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Die Vorladung bedeutet nicht automatisch, dass Walujew auch eingezogen wird.

Kiew (Kyjiw)/Moskau. Der ehemalige russische Schwergewichtsboxer und Duma-Abgeordnete Nikolai Walujew (49) hat vom russischen Militär eine Vorladung bekommen - allerdings schon vor der von Präsident Wladimir Putin angeordneten Teilmobilmachung für den Ukraine-Krieg. "Die Heimat ruft - ich werde gehen", schrieb Walujew in seinem Telegram-Kanal, wo er auch ein Foto des Bescheides veröffentlichte. Ob er damit meinte, dass er in den russischen Ukraine-Krieg ziehen werde, blieb allerdings offen.

Denn die Vorladung bedeutet nicht automatisch, dass Walujew auch eingezogen wird. Putin hatte erst am 21. September eine Teilmobilmachung von rund 300.000 Reservisten für den russischen Ukraine-Krieg angeordnet. Der Ex-Boxchampion Walujew sollte laut Vorladung aber schon 15. September in einem Militärbüro in St. Petersburg erscheinen, um seine Daten abzugleichen und Änderungen an Dokumenten vorzunehmen. Er werde sich nach den Plenarwochen im Registrierungsbüro melden, schrieb Walujew nun. Sein militärischer Rang als Gefreiter habe sich in seiner Abgeordnetenzeit nicht geändert.

Der 2,13 Meter große Ex-Boxweltmeister gehört wie auch mehrere andere ehemalige russische Spitzensportler der Fraktion der Kreml-Partei "Einiges Russland" an.

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