Rasen-Tennis

Mini-Erfolgserlebnis für Thiem

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Nach der enttäuschenden Sandplatz-Saison inklusive Quali-Out bei den French Open in Paris nimmt Dominic Thiem auf seiner Abschieds-Tour einen neuen Anlauf auf Rasen.

Der US-Open-Sieger 2020 sammelt zurzeit am Genfer See Spielpraxis auf Rasen. Beim Einladungsturnier im noblen Bonmont Country Club holte sich der 30-jährige Niederösterreicher sogar ein erstes Mini-Erfolgserlebnis: Thiem (ATP-Nr. 134) gewann gegen Corentin Moutet (FRA/ATP-56) den 1. Satz ehe nach 6:2, 5:7 Regen einsetzte.  

Rückkehr zum "Schicksals-Turnier" auf Mallorca

Nächste Rasen-Station ist Mallorca (ab 23. Juni). Zur Erinnerung: Vor drei Jahren hatte Thiem beim ATP250-Rasenturnier seine folgenschwere Handgelenks-Verletzung erlitten. Trotzdem kehrt er noch einmal auf die Baleareninsel zurück. Dank Wildcard steht Thiem im Hauptfeld. Dort könnte es übrigens zum Duell mit Sebastian Ofner kommen. Österreichs Tennis-Nummer-1 nimmt nach dem unglücklichen Erstrunden-Out in Stuttgart einen neuen Rasen-Anlauf. Nach dem 6:7, 6:7 gegen den Briten Jack Draper (ATP-40) meinte Ofner (ATP-52): "Ich hab gegen einen schwierigen Gegner, noch dazu einen Linkshänder, gut gespielt.“ Die erste Partie auf Rasen sei angesichts der Umstellung nach einer anstrengenden Sandplatz-Saison immer schwierig. Ofner hofft, dass er bis Wimbledon auch auf Rasen „mein bestes Tennis“ liefern kann.

Das hofft auch Thiem insgeheim, wobei fraglich ist, ob er überhaupt in Wimbledon aufschlagen darf. Denn beim berühmtesten Tennisturnier der Welt kommt eine Qualifikation für den langjährigen Top-10-Spieler nicht in Frage. Heißt, er würde eine Wildcard benötigen, und die hatte man ihm z. B. zuletzt bei den French Open verwehrt.

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