Grabner und Nödl hoffen auf NHL-Play-off-Einsätze

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Thomas Vanek ist mit den Buffalo Sabres bereits ausgeschieden, dennoch dürfen in der zweiten Runde des NHL-Play-offs zwei Österreicher auf Einsätze hoffen. Michael Grabner hat für die Vancouver Canucks schon in Runde eins gespielt und könnte auch gegen die Chicago Blackhawks zum Zug kommen. Andreas Nödl darf bei den Philadelphia Flyers gegen die Boston Bruins mit seinem Play-off-Debüt spekulieren.

Beide Serien der Conference-Halbfinali (best of seven) starten am Samstag. Vancouver will sich bei den Blackhawks für die Zweitrunden-Niederlage im Vorjahr revanchieren und erstmals seit dem zweiten Stanley-Cup-Triumph 1994 wieder ein Conference-Finale (NHL-Halbfinale) erreichen. In der ersten Runde gegen die LA Kings kam Grabner zu vier Einsätzen, nun hofft der 22-jährige Villacher auf weiteres Vertrauen von Trainer Alain Vigneault. Grabner würde wohl in der vierten Linie am rechten Flügel stürmen.

Das könnte auch der Platz von Nödl bei den Flyers sein. Nachdem die Stürmer Simon Gagne und Jeff Carter wegen Fußbrüchen ausgefallen sind, muss nun auch Ian Laperriere passen. Da Nödl im Flyers-Farmteam Adirondack Phantoms auch in Unterzahl spielte, könnte er im "Penalty-Kill" einen Teil der Rolle von Laperriere übernehmen, erklärte Laviolette.

"Lappy zu ersetzen ist unmöglich. Ich hoffe, dass ich eine Chance bekomme, und ich werde mein bestes geben", wurde Nödl in lokalen Zeitungen zitiert. Der Wiener hat in der Saison 2008/09 für die Flyers 38 Spiele absolviert, in dieser Saison kam er zwischen 23. November und 12. Dezember auf zehn Partien. Danach ging es für Nödl ins Farmteam, für das Play-off wurde er in den erweiterten Kader nach Philadelphia geholt.

Die San Jose Sharks, der Sieger des Grunddurchgangs der Western Conference, haben unterdessen das Play-off-Viertelfinale der National Hockey League mit einem knappen 4:3-Heimerfolg gegen die Detroit Red Wings eröffnet. Center Joe Pavelski war dabei mit zwei Powerplay-Toren der Matchwinner für die Kalifornier, die den krankheitsbedingten Ausfall von Toptorschützen Patrick Marleau erfolgreich kompensierten.

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