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Adler trainierten mit Klitschko

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Beim Trainingscamp im Biohotel Stanglwirt in Tirol trafen zwei Weltmeister-Welten aufeinander: Die ÖSV-Adler lernten Box-Star Wladimir Klitschko kennen.

Bis zu fünf Stunden am Tag schwitzt Wladimir Klitschko (36) im und um den Ring in der Trainingshalle am Fuße des Wilden Kaisers – insgesamt sechs Wochen. So lange dauert Klitschkos Vorbereitungs-Camp vor dem WM-Kampf gegen den Engländer David Haye auf Schalke (20. Juni). Da war das Weltmeister-Treffen mit Thomas Morgenstern, Wolfgang Loitzl und Martin Koch eine willkommene Abwechslung. Gut gelaunt ließ sich „Mr. Milchschnitte“ von den ÖSV-Adlern die Anlauf-Position zeigen und gestand: „Also Skispringen wäre nix für mich. Zu gefährlich ...“

„Ich bin auch froh, dass ich nicht gegen dich boxen muss“, schmunzelte der 63 Kilogramm leichte „Morgi“, während er sich vor dem 48 Kilo schwereren Modell-Boxer aufbaute und seine Fäustchen ballte. David Williams, der das Klitschko-Camp beim Stanglwirt leitet, verrät: „Wladimir ist ein leidenschaftlicher Snowboarder.“

12 Sparring-Runden
Je näher der WM-Kampf in Gelsenkirchen rückt, desto intensiver das Programm. Vier Tage pro Woche steht ein Sparring über 12 Runden am Programm. Während es die Springer ruhiger angehen (neben Kondi-Einheiten in Going wird im Sprungzentrum Wörgl trainiert), erinnert Klitschkos Tagesablauf an Rocky-Filme: Tagwache um sechs Uhr, Training jeden Tag pünktlich ab acht. Nur am Sonntag ist frei.

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