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Skifliegen

Ahonen gewinnt in Harachov

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Janne Ahonen gewinnt auf Sonntag verschobenen Skiflug-Bewerb in Harachov. Morgi Fünfter. Fliegen am Nachmittag abgesagt.

Wechselnder Wind hat sich am Samstag beim Skiflug-Weltcupbewerb in Harrachov als Spielverderber erwiesen. Nachdem der erste Durchgang zunächst sechs Springer vor dem Ende nach einem nicht gestandenen 213-m-Flug des Schweizers Simon Ammann annulliert und mit verkürztem Anlauf neu gestartet worden war, führten schließlich Böen und lange Verzögerungen zum endgültigen Abbruch. Der zweite Versuch wurde von der Jury nach 20 Springern - es führte der Schweizer Guido Landert (188,5 Meter) vor dem Österreicher Roland Müller (185,5) - beendet. Am Sonntag Vormittag wurde dieser Bewerb nachgeholt.

Und zur Überraschung aller schaffte es kein Österreicher aufs Stockerl: Trainings-Dominator Thomas Morgenstern musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben, Martin Koch schaffte als Neunter auch noch den Sprung in die Top 10.

Der Sieg ging an den Finnen Janne Ahonen, der mit den schwierigen Bedingungen wieder einmal am besten zurecht kam. Ahonen segelte auf 199,5 Meter und war damit sechs Meter weiter als der Zweite, Tom Hilde aus Norwegen. Platz 3 ging mit Anders Jacobsen ebenfalls an einen Norweger.

Zweiter Bewerb abgesagt
Am Nachmittag dann die gleichen Bedingungen wie am Samstag. Diesmal ließ sich die Jury allerdings nicht auf ein langes Wartespiel ein und sagte den Bewerb ab. Damit konnte in Harachov lediglich ein Springen mit einem einzigen Durchgang durchgeführt werden.

Ergebnis 1. Bewerb in Harrachov
1. Janne Ahonen (FIN) 187,9 (199,5)
2. Tom Hilde (NOR) 185,6 (193,0)
3. Anders Jacobsen (NOR) 181,2 (191,0)
4. Dmitrij Wassilijew (RUS) 178,2 (191,0)
5. Thomas Morgenstern (AUT) 177,6 (188,0)
6. David Lazzaroni (FRA) 175,8 (186,5)
7. Janne Happonen (FIN) 171,8 (184,0)
8. Michael Neumayer (GER) 169,1 (185,5)
9. Martin Koch (AUT) 165,0 (180,0)
10. Jernej Damjan (SLO) 164,9 (179,5)
11. Andreas Kofler (AUT) 159,6 (169,5)
13. Wolfgang Loitzl (AUT) 157,6 (173,0)
24. Roland Müller (AUT) 140,7 (161,0)

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