Caps hoffen auf Sheppard-Effekt

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Caps hoffen auf Sheppard-Effekt

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Auf die Vienna Capitals warten am Freitag (19.45 Uhr) in Bozen und Samstag (15.30 Uhr) in Dornbirn innerhalb von knapp 20 Stunden zwei schwierige Spiele. Die Wiener hoffen dabei wieder auf James Sheppard - den Punktegaranten.

Am 8. Oktober gaben die Caps die Verpflichtung von Ex-NHL-Stürmer Sheppard bekannt. Seither absolvierte der 33-Jährige 13 Partien in Schwarz-Gelb. Seine eindrucksvolle Bilanz: 12 Siege und eine Niederlage nach Penaltyschießen gegen Salzburg, wo die Wiener aber ebenfalls punkteten. "Wir arbeiten hart und verdienen uns das. Außerdem spielen unsere Goalies richtig gut", lobt der bullige Stürmer, der bei vier Toren und sieben Vorlagen hält, die gesamte Mannschaft.

In Berlin unter Ex-Caps-Meistercoach Aubin

In Wien hat er sich schon gut eingelebt. "Es ist wirklich sehr schön hier, wir genießen es", sagt Sheppard. So ließ er sich das Tennis-Turnier in der Wiener Stadthalle nicht entgehen, fieberte live mit. Sheppard: "Das hat Spaß gemacht." Spaß hat er auch auf dem Eis. Seine Klasse ist fast bei jedem Wechsel zu sehen. Zuletzt spielte er vier Jahre in der DEL, unter anderem bei den Eisbären Berlin unter Ex-Caps-Meistercoach Serge Aubin. "Es ist nicht viel Unterschied zwischen den Ligen, es ist ähnlich wie in der DEL. Und am Ende ist es einfach nur Hockey."

"Eine Herausforderung, aber das ist gut so"

In Bozen und Dornbirn wollen Sheppard und Co. am Freitag bzw. Samstag an zuletzt vier Siege in Serie anschließen. "Das ist eine lange Reise und eine Herausforderung, aber das ist gut so. Wir wollen natürlich Punkte mitnehmen", stellt der Kanadier klar. Mit dem Sheppard-Effekt sollte das für die Caps kein Problem sein.

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