Gegen Fehervar

Mit Sweep: Graz99ers stürmen erstmals ins ICE-Finale

Die Graz99ers haben auch die Halbfinalserie gegen Fehervar schnellstmöglich für sich entschieden und stehen erstmals im Endspiel der ICE Hockey League.

Die Steirer siegten am Sonntag in Ungarn 5:1 (0:0,3:0,2:1), wodurch sie die "best of seven"-Serie 4:0 gewannen. Den Finalgegner des Teams von Trainer Dan Lacroix ermitteln der HC Pustertal und Olimpija Ljubljana, die Südtiroler führen vor dem Abendspiel in Slowenien mit 3:0-Siegen.

Die Grunddurchgangssieger aus Graz hatten auch schon im Viertelfinale den VSV ohne Niederlage ausgeschaltet. Der entscheidende Sieg zum Finaleinzug in Szekesfehervar gelang ohne ihren verletzten Stammgoalie Max Lagace, der von Nicolas Wieser tadellos vertreten wurde. Nach einem torlosen Startdrittel kippte das Spiel durch einen Doppelschlag von Kasper Kotkansalo (24.) und Lukas Haudum (26.) in Richtung der Gäste.

Das 3:0 von Paul Huber (31.) im Powerplay brach den Widerstand der im Pre-Play-off gegen die Vienna Capitals und im Viertelfinale gegen den KAC (4:2) erfolgreichen Ungarn endgültig. Die leise Hoffnung nach dem Anschlusstreffer von Anze Kuralt (48.) währte nur kurz, denn Michael Schiechl (50.) sorgte in Unterzahl für das 4:1. In der vorletzten Minute traf erneut Schiechl zum Endstand.

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