Rotter-Kolumne

eishockey

Trotz 0:3 werden Vienna Capitals nicht aufgeben

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In den Halbfinal-Serien rücken die Entscheidungen näher: Salzburg ist auf Final-Kurs, aber noch würde ich die Vienna Capitals nicht abschreiben.

Für die Vienna Capitals wird es in der Serie gegen Salzburg mit einem 0:3-Rückstand jetzt natürlich ganz schwierig werden. Sieben Spiele gegen den KAC, Corona und Verletzungen – das geht klarerweise an die Substanz und kostet viel Kraft. Noch dazu hatte Salzburg vor dem Halbfinale eine Woche Pause und sie haben eine brutale Tiefe im Kader mit jeder Menge Erfahrung. Die Caps wissen, dass es schwierig wird, Salzburg zu biegen, aber sie werden auf keinen Fall aufgeben und irgendwelche Entschuldigungen suchen.

Da kann sich eine ganze Serie drehen

Klar ist auch: Im Eishockey ist alles möglich, dass musste ich leider selbst schon miterleben. In der Saison 2009/10 lag ich mit den Caps in der Halbfinal-Serie gegen Linz 3:0 voran und wir sind am Ende trotzdem aus­geschieden – das war richtig frustrierend. Aber es ist einfach so, dass ein einziger Moment alles verändern kann. Dann gewinnst du das erste Spiel und das gibt der ganzen Mannschaft einen Push, die mentale Stärke kommt zurück und gewisse Dinge funktionieren plötzlich wieder. Da kann sich eine ganze Serie drehen und das hat es schon öfters gegeben.

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