Frauen-Teambewerb als schnelle Chance auf die Revanche

Damen-Teamspringen, FR ab 17:15 LIVE

Frauen-Teambewerb als schnelle Chance auf die Revanche

Nordische Ski-WM: ÖSV-Quartett nach Einzel-Enttäuschung topmotiviert für Teamspringen.

Für das österreichische WM-Team der Skispringerinnen gibt es nach dem Normalschanzen-Einzel eine bittere Enttäuschung wegzustecken. Keine aus dem ÖSV-Quartett hat so wie erhofft abgeschnitten. Sophie Sorschag und Eva Pinkelnig waren wegen Material-Disqualifikation bzw. als Halbzeit-32. gar nicht in die Entscheidung gekommen, Daniela Iraschko-Stolz wurde Achte und Co-Favoritin Marita Kramer fiel von Rang eins auf vier zurück. Doch es gibt die Chance auf schnelle Revanche.

Denn schon am Freitag (17.15 Uhr im Sport24-LIVE-Ticker) steht der Teambewerb von der Normalschanze auf dem Programm, in den das rot-weiß-rote Team trotz des Abschneidens zum Auftakt als klarer Medaillenanwärter geht. "Ich denke, wir sind alle heiß darauf", sagte Iraschko-Stolz auf Nachfrage der APA - Austria Presse Agentur. "Gerade die Sophie mit der Disqualifikation, so etwas kann passieren. Sara (Kramers Rufname, Anm.) und ich werden zeigen, dass wir vorne mitmischen."

Kramer muss Enttäuschung wegstecken

Das hat die Konkurrenz vorerst noch besser hinbekommen, auch wenn nur knapp vor Kramer bzw. nach einer Verkürzung unmittelbar vor der Salzburgerin. Diesen Jury-Beschluss bezeichnete Mario Stecher als Sportlicher Leiter des ÖSV als absolut nicht notwendig, ein Protest folgte. An den Medaillengewinnerinnen wird das nichts ändern. Für die 22-jährige Klinec aus Kranj ist es der erste Sieg nach elf Weltcup-Podesträngen, für die "silberne" Norwegerin Maren Lundby der erste Saison-Podestplatz.

Bei den Österreicherinnen hingegen war vorerst gegenseitiges Trösten angesagt. "Da leidet man einfach mit mit der Teamkollegin", fühlte Iraschko-Stolz mit Kramer. "Und ich glaube, ich habe schon mehr geweint wie die Marita. Wir werden uns beide ein bisschen aufbauen. Ich muss sie wahrscheinlich mehr aufbauen als sie mich." Die 19-Jährige habe aber die zweifache Startverweigerung vergangene Woche beim Rasnov-Weltcup wegen einer unklaren Corona-Testlage schon so gut weggesteckt.