Severin Freund holt Sieg in Lillehammer

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Severin Freund holt Sieg in Lillehammer

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Schlierenzauer nach 15. Rang weiter Gesamt-Erster.

Die ÖSV-Skispringer haben am Sonntag im Großschanzenbewerb in Lillehammer die Podestplätze verpasst. Beim fünften Weltcupsieg des Deutschen Severin Freund landete der Kärntner Thomas Morgenstern als bestplatzierter Österreicher an der fünften Stelle. Gregor Schlierenzauer hatte diesmal Pech mit dem Wind, behielt aber trotz seines 15. Platzes die Weltcup-Gesamtführung.

Freund hatte nach dem ersten Durchgang (132,5 m) knapp geführt, im Finale (137) machte er den ersten Saisonsieg des Teams des Österreichers Werner Schuster im vierten Bewerb nach drei Podestplätzen perfekt. Vier verschiedene DSV-Athleten sprangen bisher unter die Top 3.

Bei den Österreichern hängt hingegen derzeit alles an Schlierenzauer und Morgenstern. Ersterer hatte am Vortag von der Normalschanze bei seinem 52. Sieg, dem zweiten der Saison, auch das nötige Glück mit den Bedingungen, wie er selbst zugab. 24 Stunden später erwischte er jeweils Phasen mit Rückenwind und fiel im Finale sogar noch um vier Plätze zurück (127/121 m).

Morgenstern rehabilitierte sich nach dem auf der Normalschanze verpassten Finale und zeigte erneut die schon von Kuusamo gewohnten starken Sprünge (132,5/134). Auf das Podest fehlten ihm 5,1 Punkte. Neben Freund standen Ex-Weltcupsieger Anders Bardal, der den ersten Heimsieg in der Olympiastadt seit neun Jahren um 2,0 Punkte verpasste, und der Japaner Daiki Ito (3,3) auf dem "Stockerl".

Die Kollegen des ÖSV-Parade-Duos haben noch großen Aufholbedarf. Stefan Kraft fiel im Finale vom 12. auf den 25. Platz zurück (127/117,5), Team-Weltmeister Manuel Fettner musste sich nach am Vortag verpasster Qualifikation mit dem 28. Platz begnügen. Und Andreas Kofler (33.) sowie Wolfgang Loitzl (39.) sprangen an der Entscheidung der besten 30 überhaupt vorbei.

Endstand in Lillehammer

1. Severin Freund (42) GER 279.0  
2. Anders Bardal (35) NOR 277.0  
3. Daiki Ito (33) JPN 275.7  
4. Noriaki Kasai (40) JPN 270.7  
5. Thomas Morgenstern (41) AUT 270.6  
6. Piotr Zyla (37) POL 268.3  
7. Robert Kranjec (44) SLO 256.8  
8. Michael Neumayer (24) GER 255.8  
9. Janne Ahonen (29) FIN 254.8  
10. Dimitry Vassiliev (34) RUS 250.3

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