So schnell war Hirscher auf der Streif

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So schnell war Hirscher auf der Streif

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Ob Marketing-Gag oder ernst gemeinter Test für seine neue Ski-Marke. Marcel Hirscher zog in Kitzbühel alle Blicke auf sich.

Der achtfache Gesamtweltcupsieger überraschte alle, als er plötzlich am Mittwoch als Vorläufer bei der legendären Hahnenkammabfahrt im Starthaus stand. Eine offizielle Zeitnehmung zu Hirschers wilden Ritt gab es bis dato nicht. Auch am Renntag traute sich Hirscher wieder über die Streif, doch diesmal lief die Stoppuhr mit. Handgestoppt kam Hirscher auf eine Zeit von 2:02.

Hier brettert Hirscher die komplette erste Kitz-Abfahrt herunter:

 

 

Im Vergleich. Der Sieger der ersten Abfahrt von Kitzbühel, Aleksander Aamodt Kilde brachte es auf eine Zeit von 1:55,92. Insgesamt verlor Hirscher, der in seiner aktiven Zeit primär im Slalom und Riesentorlauf unterwegs war, rund sechs Sekunden auf den Sieger. Auch auf den besten Österreicher, Matthias Mayer, fehlten Hirscher rund fünf Sekunden. Für jede Menge Spekulation sorgten die Fahrten von Hirscher auf alle Fälle, zumal er seine neue, eigene Ski-Marke erstmals bei einem offiziellen FIS-Event präsentierte.

„Kitzbühel war für mich immer schon das letzte große Abenteuer, was das Skifahren betrifft. Dieses Erlebnis, die Erfahrung Streif fehlte mir eigentlich noch. Dieser Mythos hat absolut seine Berechtigung und als sehr erfolgreicher Skiläufer willst du auch dort mitsprechen können. „Für mich war klar, wenn ich jemals die Chance habe, hier mitzufahren, dann muss ich sie nützen. Es ist ein riesiges Privileg. Hut ab vor jedem Abfahrer,  Männer oder Frauen. Es ist schon eine wahnsinnige Herausforderung, was den Mut betrifft. Der Abfahrer ist  einfach ein wilder Hund – und ja – eine wilde Sau“ ,“ so Hirscher in einem Statement.

 

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