Hammer-Urteil

Hirscher siegt gegen Ski-Bosse

Jahrelang gab es Zoff, Frust und Klebeband-Frust – jetzt knallt es richtig im Ski-Zirkus.

Der österreichische Oberste Gerichtshof (OGH) hat entschieden: Hirschers Skimarke „Van Deer“ darf ab sofort mit dem berüchtigten Red-Bull-Logo bei Weltcup-Rennen an den Start gehen.

FIS-Bosse schauen in die Röhre

Bisher stellte sich der Weltskiverband (FIS) stur wie ein Esel. Die Regel-Hüter verboten den roten Stier auf den Brettern. Die bizarre Begründung: Das Logo sehe dem Energy-Drink zu ähnlich, und auf Skiern dürfe nur „echte“ Hersteller-Werbung stehen. Hirschers Stars wie Henrik Kristoffersen mussten das Logo peinlich genau mit schwarzem Tape abkleben. Damit ist jetzt Schluss!

Warum der OGH die FIS eiskalt abserviert: Wie der „Standard“ berichtet, stützen sich die Richter auf knallhartes EU-Wettbewerbsrecht. Die FIS konnte vor Gericht einfach nicht erklären, was das Verbot eigentlich soll.

FIS muss das Logo akzeptieren

Wettbewerbs-Klatsche: Das Verbot behindert den freien Handel.  Gerechtigkeit: Hirscher und seine Fahrer wurden wirtschaftlich ausgebremst, während die Konkurrenz munter werben durfte. Das Urteil (GZ: 16 Ok 10/25v): Die FIS muss das Logo akzeptieren! Und zwar sofort!

Was bedeutet das für den Weltcup?

Der rote Stier ist zurück! Zwar ist es erst eine „einstweilige Verfügung“, aber die wirkt sofort. Besonders pikant: Da das Urteil auf EU-Recht basiert, könnten bald auch die Skispringer mit dem Bullen-Logo abheben.

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