ÖSV-Läufer gehen beim Parallel-RTL leer aus

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ÖSV-Läufer gehen beim Parallel-RTL leer aus

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Beim Parallel-RTL in Chamonix gab es keinen ÖSV-Triumph zu feiern. 

Loic Meillard hat in Chamonix gleich doppelt zugeschlagen. Der Schweizer sicherte sich im Finale des Parallel-Riesentorlaufs gegen seinen Landsmann Thomas Tumler seinen ersten Weltcup-Sieg. Gleichzeitig gewann Meillard auch die kleine Kristallkugel für den Weltcup-Gesamtsieg in der Disziplin, der erstmals vergeben wurde. Bester Österreicher wurde Fabio Gstrein als Neunter.
 
"Am Ende mit zwei Rennen ist es nicht so viel wert. Besser wäre es, im Riesentorlauf oder Slalom zu gewinnen", meinte Meillard in einer ersten Reaktion. Sämtliche K.o.-Läufe ab dem Achtelfinale bestritt der 23-Jährige übrigens auf dem blauen Kurs, der sich als vorteilhaft erwies. "Der blaue hat sicher geholfen, um schnell zu fahren", fügte Meillard hinzu
 
Für Roland Leitinger (18.) war ebenso wie für Marco Schwarz (24.) in der Auftaktrunde Endstation. Michael Matt, Johannes Strolz und Manuel Feller hatten die Qualifikation für das Finale verpasst. Stefan Brennsteiner schied im Re-Run der Qualifikation aus, Dominik Raschner im ersten Lauf.
 
Im Gesamtweltcup gibt es nun eine norwegische Doppelführung. Kristoffersen (903 Punkte) liegt knapp vor seinem Landsmann Alexander Aamodt Kilde (856), der in Chamonix Siebenter wurde. Der Franzose Alexis Pinturault (842) kam nicht über Rang 13 hinaus und wurde von Kilde überholt. Im Nationencup liegt die Schweiz vor allem dank ihrer zwei Siege am Sonntag nun 497 Punkte vor Österreich.

Stimmen zum Rennen:

Fabio Gstrein: "Es war gar nicht so schlecht von mir. Ich glaube, ich habe mir als Gegner einen guten ausgesucht, der heiß ist für das Stockerl. Der hat mich rausgeschmissen. Erfahrung sammelst du bei jedem Rennen. Was ich mitnehmen kann: Du musst immer ruhig bleiben, es ist ein brutal stressiger Event."

Marco Schwarz: "Ich habe leider im 2. Lauf über den letzten Übergang zu viel rausgenommen. Das Wochenende war solala - Slalom war okay. Heute hätte ich mir nach der Quali schon mehr erhofft."

Roland Leitinger: "Es war leider ein bisschen zu wenig. Aber gegen einen sehr guten Gegner ausgeschieden - er ist vor allem im ersten Lauf eine richtig gute Zeit gefahren. Positiv kann ich eigentlich nichts mitnehmen - ich hatte eine gute Chance. Aber man kann immer etwas lernen."

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