WM zittert vor Mega-Terminchaos

Ski-WM

WM zittert vor Mega-Terminchaos

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Die WM zittert vor Renn-Absagen, hofft ab Donnerstag auf stabilere Wetterverhältnisse.

Am Sonntag wurde die 46. Ski-WM in Cortina offiziell eröffnet - ein Rennen gab es bislang aber noch nicht. Das sonst angesichts von Corona toporganisierte Mega-Event versinkt im Wetter-Chaos. Montag verhinderte Neuschnee die Damen-Kombi, am Dienstag machte der Nebel den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung, auch die für gestern geplante Herren-Kombi wurde verschoben. Damit kommt Cortina in ein Termin-Chaos: Am Donnerstag soll es mit den beiden Super-Gs die ersten beiden WM-Entscheidungen geben. Insgesamt warten 13 (!) Rennen in den kommenden 11 Tagen. Viel Spielraum für weitere Absagen bleibt also nicht. Erst einmal in der WM-Geschichte wurde ein Einzelrennen ersatzlos gestrichen: 1993 fiel der Super-G in Morioka komplett aus. 2009 erwischte es den Teambewerb in Val d'lsère.

ÖSV-Star Schwarz reiste vorzeitig aus Cortina ab

Die positive Nachricht für die Veranstalter: Ab heute soll das Wetter in den Dolomiten stabiler werden: Kein Schneefall in der Nacht, deutlich kältere Temperaturen untertags. Meteorologe Sebastian Weber erklärt bei Sport und Talk im Hangar: "Jetzt kommt die richtig kalte arktische Luft aus dem hohen Norden." Bis Ende der Woche soll es bis zu minus 20 Grad bekommen - und Sonne. Für die Athleten heißt es warm anziehen: Bei Windgeschwindigkeiten von 70 km/h kühlt es am Berg auf gefühlt minus 40 Grad ab.

Nicht mehr in Cortina weilt Marco Schwarz: Der ÖSV-Star reiste vorzeitig ab und plant seine Rückkehr in den WM-Ort erst wieder am Wochenende.

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