Bereit für 5. Spiele

Skispringen

Gottwald tastet sich auf Schanze heran

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Doppel-Olympiasieger Felix Gottwald hat sich im ersten Sprungtraining in Whistler am Donnerstag mit der Normalschanze angefreundet. "Eine lässige Schanze", sagte der 34-Jährige, der nach zweijähriger Pause im Olympia-Winter zurückgekehrt ist. Um Spaß zu haben bei seiner Lieblingssportart, der Nordischen Kombination. Wohl wissend, dass auch er bei seinen fünften Spielen an Edelmetall gemessen wird.

Österreichs eifrigster Medaillensammler landete seine weitesten Sprünge bei jeweils 95,5 Metern, da fehlten ihm rund fünf Meter auf die Besten. "Wichtig ist, dass man sich herantastet", sagte der Salzburger, der vor dem Bewerb am Sonntag noch zwei Trainingseinheiten zur Verfügung hat. Die Tageshöchstweiten gingen auf das Konto von Weltcup-Spitzenreiter Jason Lamy Chappuis (FRA) und den Finnen Janne Ryynänen mit jeweils 102 Metern.

Gottwald testete am Donnerstag auch gleich noch seine Langlaufski. Bei Schneefall um null Grad waren schwierige Bedingungen in der Loipe garantiert. "Dadurch wird die vermeintlich leichtere Strecke sehr schwierig", erklärte der Wahl-Ramsauer.

Der Weltcup-Gesamt-Zweite hat wie Seefeld-Sieger Mario Stecher einen Fixplatz für die erste Konkurrenz. Stecher landete seine weitesten Sprünge bei 99,0 (2.) und 98,5 Metern und war recht zufrieden. "Die Sprünge sind jetzt konstanter, der zweite ist mir sehr gut gelungen", freute sich der Steirer. Bernhard Gruber startete gut mit Sprüngen auf 99,0 und 98,5 Meter, David Kreiner setzte seinen weitesten Satz bei 96 Meter in die Bahn.

Stärkster Springer der Österreicher war beim ersten Abtasten der Tiroler Christoph Bieler mit zweimal zweitbester Weite (99,5 im dritten Durchgang). "Die Schanze taugt mir, aber es gibt noch Reserven", sagte der Team-Olympiasieger von Turin 2006. Er hat zuletzt im Weltcup läuferisch nicht mit den Besten mithalten können und daher seinen Platz im Bewerb von der Normalschanze (1 Sprung/10 km-Langlauf) nicht sicher.

Wer aus dem Trio Bieler, Kreiner und Gruber die zwei freien Startplätze erhält, darüber wird nicht zuletzt das schnelle Lauftraining am Freitag entscheiden. Die Aufstellung erfolgt nach Aussage von Trainer Christoph Eugen noch am Freitag oder am Samstag.

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