Superteam-Springen

Mit Respektabstand! ÖSV-Adler lachen in Lahti als letzte

Nach dem Sieg von Daniel Tschofenig im Einzelspringen, ließ der Villacher im Duett mit Jan Hörl der Konkurrenz in Lahti auch im Superteam-Springen keine Chance.

Die beiden Österreicher (858.6) gewannen mit rund 20 Punkten Vorsprung vor Slowenien (836.8) mit Domen Prevc und Anze Lanisek sowie sensationell Finnland (805.3) mit Niko Kytosaho und Antti Aalto - es war der erste finnische Weltcup-Podestplatz seit zwölf Jahren.

Der blendend aufgelegte Tschofenig, der nach seinem zweiten Platz am Freitag tags darauf seinen dritten Saisonsieg nachgelegt hatte, überzeugte in den drei Durchgängen mit Weiten von 129, 128,5 und 126,5 Metern. Hörl, Sechster am Samstag, steigerte sich von Sprung zu Sprung und landete bei 120, 126,5 und 129 m. Das finnische Duo Antti Aalto und Niko Kytosaho überflügelte im Finale noch Deutschland (4.), die Schweiz (5.) und Norwegen (6.).

Das Ergebnis im SuperTeam-Springen

Deutschland, die Schweiz und das sonst starke Norwegen schafften es nicht aufs Podium. Japan, das zu Beginn noch gut mit dabei war, hatte nach der Disqualifikation von Ren Nikaido, weil die Skilänge um einen Zentimeter zu lang war,  im 1. Durchgang bereits früh keine Chance mehr.

++Das ganze Superteam-Springen von Lahti zum Nachlesen im OE24-Liveticker!++

Vor zwei Monaten hatte in Zakopane mit den Super-Team-Olympiasiegern Hörl und Stephan Embacher ebenfalls ein rot-weiß-rotes Duo triumphiert. Zudem setzten die ÖSV-Adler ihre makellose Podestserie auch im neunten Super-Team-Bewerb seit der Einführung in der Saison 2022/23 fort. Im Skisprung-Weltcup stehen am kommenden Wochenende noch zwei Großschanzen-Bewerbe am Holmenkollen in Oslo auf dem Programm, ehe der Olympia-Winter mit Skifliegen in Vikersund und Planica abgeschlossen wird.

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