Skygate in Schladming eröffnet

Ski-WM

Skygate in Schladming eröffnet

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45.000 LEDs setzen "Triumphbogen" in Szene. Schlussspurt bei WM-Arbeiten.

Dreieinhalb Wochen vor den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Schladming (4. bis 17. Februar) befinden sich die Aufbauarbeiten bei den Tribünen im Finale. "75 Prozent sind fertig", sagte Sport-Direktor Hans Grogl. Mittwochabend wurde auch der sogenannte Skygate mit seiner neuen Lichtinstallation eröffnet. Der Bogen über dem Zieleinlauf soll die "Landmark" der WM werden.

Zielraum nimmt Formen an
Rund 30 Leute seien laut Grogl derzeit mit der Fertigstellung der Tribünenaufbauten beschäftigt. Aktuell baue man noch an den hinteren Reihen im Stadion, die sogar einen Fahrstreifen der dahinterliegenden Coburgstraße überragen werden. Zeitgleich beginnen die Arbeiter mit dem Aufbringen des Schnees im Zieleinlauf. Ende kommender Woche sollen die Tribünen endgültig fertig sein. Danach widme sich das Team den rund 35 Kilometern sogenannten B-Zäunen, also den Sicherheitsnetzen entlang der Pisten, sowie dem Aufbau der Starthäuser.

Zum Schluss gehe es an die "Kosmetik", meinte der Sport-Direktor: "Fahnenmasten, Zuschauerzäune, Abweisplanen, et cetera, et cetera." Weiters werden auf dem Parkhaus neben dem Zieleinlauf noch 40 bis 50 Reporter-Kabinen errichtet. Eine Woche vor der Eröffnung sollte dann alles auf den Pisten und im Stadion fertig sein, versicherte Grogl. Im Ort begannen indes auch schon die Aufbauarbeiten für den Medal-Plaza sowie die diversen Groß-Zelte.

Skygate sorgt für Lichteffekte
Offiziell eröffnet wurde am Mittwoch der Skygate der voestalpine, bei dem zuletzt noch 45.000 LEDs installiert wurden. Sie sollen bei der WM für außergewöhnliche Lichteffekte sorgen und können in unzähligen Varianten kombiniert werden, erklärte das Unternehmen. Das Bauwerk aus 130 Tonnen Stahl ist einseitig im Boden verankert und an klassische Triumphbögen der Antike angelehnt. "Jeder, der den Zielhang der Planai mit 52 Prozent Gefälle bezwingt, fährt durch einen Triumphbogen", meinte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel.

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