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Olympia 2016

Guter Start für Österreichs Segler

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Österreichs Medaillen-Hoffnungen sind nach Tag eins in Lauerstellung.

Einen guten Start haben die heimischen Segler hingelegt. Matthias Schmid/Florian Reichstädter rangierten im 470er-Bewerb der Herren ebenso nach zwei Wettfahrten an der fünften Stelle wie Thomas Zajac/Tanja Frank im Nacra 17.

Das 470er-Damen-Duo Vadlau/Ogar nahm nach dem ersten Tag den sechsten Platz ein. Ein Protest der aktuellen WM-Dritten aus Österreich gegen das neuseeländische Boot mit Jo Aleh/Polly Powrie war erfolgreich und brachte eine Rangverbesserung um einen Platz.

"Es war von den Bedingungen her extremer als extrem, die erste Wettfahrt ist dennoch nach Wunsch verlaufen", resümierte Vadlau den Regatta-Auftakt. "Einziger schaler Beigeschmack war die Behinderung der Neuseeländer, die uns klar benachteiligt hat. Die zweite Wettfahrt hat für uns nicht optimal begonnen, wir haben den Schaden aber einigermaßen in Grenzen halten können und sind im Spiel dabei."

"Bilanz fällt sehr positiv aus"

Matthias Schmid sprach noch uneingeschränkter von einem gelungenen Start. "Wir haben brutal gekämpft und fast alles getroffen. Einzig die zweite Kreuz in der zweiten Wettfahrt war bitter", erklärte der Wiener. "Wir haben die Spitze attackiert, die Situation hat absolut vielversprechend ausgesehen. Dann sind wir in einem Flautenloch verhungert." Die Rückkehr in die Top Ten sei aber noch geglückt. "Damit fällt die erste Bilanz sehr positiv aus."

Auch der zweite Protest ist zugunsten Österreichs ausgegangen. Das australische Nacra-17-Duo Jason Waterhouse/Lisa Darmanin kam mit seinem Einwand nicht durch, Thomas Zajac und Tanja Frank behielten ihren fünften Zwischenrang. Wegen einer anderen Entscheidung in der zweiten Wettfahrt machten sie sogar einen Platz gut, womit sie Dritte wurden und einen Punkt näher an die Spitze rückten.

Am Donnerstag soll die in dieser Klasse ausgefallene Wettfahrt nachgeholt werden, womit insgesamt vier Nacra-17-Wettfahrten geplant sind.

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